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Sechser-Suche beim BVB: Dieses Bundesliga-Duo hat Schwarz-Gelb im Blick

Simon Zimmermann
Sebastian Kehl übernimmt ab Sommer die Rolle des Sportdirektors
Sebastian Kehl übernimmt ab Sommer die Rolle des Sportdirektors / Matthias Hangst/GettyImages
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Borussia Dortmund sucht einen Nachfolger für Axel Witsel, der im defensiven Mittelfeld für mehr Stabilität sorgt. BVB-Coach Marco Rose soll zwei österreichische Nationalspieler aus der Bundesliga im Sinn haben. Wirklich in das gesuchte Profil passen würde aber nur einer der beiden.


Wenn Sebastian Kehl ab Sommer den Sportdirektor-Posten von Vereinslegende Michael Zorc übernimmt, warten wichtige Personalentscheidungen auf den 42-Jährigen. Schließlich soll der neue Sportchef einen personellen Umbruch einleiten.

Dortmund sucht den "Super-Sechser"

Baustellen gibt es im BVB-Kader einige. Dem Vernehmen nach haben die Verantwortlichen vor allem das defensive Mittelfeld in den Fokus genommen. Es soll ein neuer Sechser her, der die defensiven Löcher im Zentrum stopft und den Offensiv-Geistern den Rücken freihalten kann.

Spekuliert wurden zuletzt viele Namen. Die in der Regel sehr gut informierten Ruhrnachrichten brachten zwei österreichische Bundesliga-Spieler ins Spiel: Konrad Laimer und Xaver Schlager. Der lange gehandelte Ellyes Skhiri vom 1. FC Köln und auch Florian Grillitsch von der TSG Hoffenheim seien dagegen kein Thema.

Rose schlägt Laimer und Schlager vor - BVB-Bosse noch nicht überzeugt

Nun berichtet auch Sky über das BVB-Interesse an zwei Bundesliga-Spielern und schließt ebenfalls einen Transfer von Skhiri oder Grillitsch aus. Laut des Pay-TV-Senders ein Problem: Rose soll Schlager und Laimer zwar intern vorgeschlagen haben, wirklich überzeugt scheinen die Bosse vom österreichischen Duo aber (noch) nicht zu sein. Laimer soll zudem laut Sport1 auch auf dem Zettel des FC Bayern stehen, wo Julian Nagelsmann ein großer Fan seinen ehemaligen Schützlings ist.

Vertraglich sind die beiden österreichischen Nationalspieler an ihre Klubs nur noch bis 2023 gebunden. Beide sind mit 24 Jahren noch in einem guten Alter, das noch reichlich Raum für Entwicklung und Wertsteigerung zulässt. Interessant ist auch die Tatsache, dass sowohl Schlager als auch Laimer von der Spielerberater-Agentur "ROOF" vertreten werden.

Schlager-Transfer würde für Sechser-Suche wenig Sinn ergeben

Aus BVB-Sicht wirklich Sinn ergäbe ein Transfer von Schlager allerdings nicht. Der 25-fache Nationalspieler hätte zwar sicherlich das Potenzial, Schwarz-Gelb zu verstärken, ein echter Sechser ist Schlager aber keineswegs. Vielmehr hat der 24-Jährige seine Stärken auf der Acht oder sogar auf der Zehn. Positionen, die in Dortmund bereits breit und prominent besetzt sind.

Xaver Schlager, Florian Niederlechner
Beim VfL ist Schlager Leistungsträger / Sebastian Widmann/GettyImages

Dem BVB-Spiel würde vielmehr ein echter Abräumer guttun. Laimer würde diesen Ansprüchen deutlich eher gerecht werden. Der 20-fache Nationalspieler ist zwar flexibel einsetzbar und kam auch schon häufiger über den rechten Flügel, seine Qualitäten am besten einsetzen kann er aber vor der Abwehr.

Eine "Monsterballeroberungsmaschine" für Schwarz-Gelb?

Hier zeigt sich der 20-fache Nationalspieler als extrem lauf- und zweikampfstark. Aggressivität ist Trumpf beim Leipziger, der von Ex-Coach Nagelsmann schon als "Monsterballeroberungsmaschine" bezeichnet wurde.

Konrad Laimer
Konrad Laimer ist eine "Monsterballeroberungsmaschine" / Marco Luzzani/GettyImages

Wäre es nicht genau so ein Spielertyp, den der BVB als Idealvorstellung eines "Super-Sechsers" im Sinn hat? Zum Spielstil, den Marco Rose spielen lassen möchte, würde Laimer jedenfalls sehr gut passen. Nun müsste der BVB-Coach noch die Verantwortliche überzeugen. Und diese wiederum, dass ein Wechsel nach Dortmund für Laimers Karriere der beste Schritt wäre...


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