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BVB

Abramovich gibt Gelder frei - Macht Chelsea jetzt bei Haaland ernst?

Jan Kupitz
Die Gerüchte um Erling Haaland verstummen nicht
Die Gerüchte um Erling Haaland verstummen nicht / Fran Santiago/Getty Images
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Der FC Chelsea lässt bei Erling Haaland nicht locker. Roman Abramovich soll seinem Klub die Erlaubnis erteilt haben, den BVB mit einem Mega-Angebot für den Torjäger umzustimmen.


Bereits in der vergangenen Woche hatte 90min exklusiv berichtet, dass der FC Chelsea bereit ist, bis zu 175 Millionen Euro für Erling Haaland zu bieten. Obwohl der BVB den Norweger mindestens ein weiteres Jahr halten will, wäre der 20-Jährige nach 90min-Informationen bereit, zur neuen Saison an die Stamford Bridge zum Champions-League-Sieger zu wechseln.

Die Bild-Zeitung bestätigt diese Informationen eine Woche später und vermeldet, dass Chelsea-Eigentümer Roman Abramovich (geschätztes Vermögen: etwa zwölf Milliarden Euro) seinem Management mittlerweile die Erlaubnis erteilt hat, mit eben jener Ablösesumme beim BVB vorstellig zu werden. Die Mittel für einen Transfer sind vorhanden!

Erling Haaland
90min berichtete bereits in der letzten Woche exklusiv von Chelseas konkretem Interesse an Haaland / Matthias Hangst/Getty Images

Nun wird es wohl auf die Dortmunder ankommen, ob sie an ihrer Haltung, Haaland nicht abzugeben, festhalten werden. Zur Erinnerung: Im kommenden Sommer besitzt der Torjäger eine Ausstiegsklausel, die es ihm erlaubt, für 75 Millionen Euro zu wechseln. Ob sich der BVB die 100 Extra-Millionen in diesem Sommer tatsächlich durch die Lappen gehen lässt? Eigentlich schwer vorstellbar.

Raiola will bei Haaland-Wechsel abkassieren

Der englische Sky-Journalist Kaveh Solhekol teilt beim TV-Sender seine Einschätzung zu den Transferplänen der Blues mit: "Sie sagen: Wir haben das Geld, wir haben Roman Abramovich und wir können jeden Spieler dieser Welt kaufen. Deshalb werden die Blues versuchen, ihn (Haaland) unter Vertrag zu nehmen."

Dass ein Wechsel zu Stande kommt, hält er allerdings für nicht sehr wahrscheinlich. Neben der Tatsache, dass der BVB mit Jadon Sancho in diesem Sommer bereits einen Topstar ziehen lässt, sprechen auch die Vorstellungen von Haaland-Berater Mino Raiola eher gegen einen Deal. "Unsere Informationen sind, dass Raiola rund 40 Millionen Euro Provision alleine für sich als Berater fordert", so Solhekol.

Bedeutet im Umkehrschluss, dass die Blues letztlich deutlich über 200 Millionen Euro locker machen müssten, um Haaland aus Dortmund loszueisen. Und dieser Betrag inkludiert noch nicht einmal das Gehalt des 20-Jährigen, welches ebenfalls astronomisch ausfallen dürfte.

Abramovich fordert im Gegenzug Verkäufe beim FC Chelsea

Daher soll Abramovich im Gegenzug einige Verkäufe beim FC Chelsea fordern, um den anvisierten Haaland-Deal annähernd zu decken. Callum Hudson Odoi, Hakim Ziyech und Tammy Abraham gelten als die wahrscheinlichsten Kandidaten, um Transfererlöse zu erzielen.


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