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BVB mit Hudson-Odoi einig - Bürki-Transfer kein Thema mehr

Jan Kupitz
Callum Hudson-odoi würde zum BVB wechseln
Callum Hudson-odoi würde zum BVB wechseln / Visionhaus/Getty Images
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Der Transfer von Callum Hudson-Odoi rückt ein Stückchen näher: Der BVB soll sich mit dem Spieler mittlerweile einig sein. Roman Bürki wird dagegen in Dortmund bleiben.


In den ersten Pflichtspielen der neuen Saison wurde offensichtlich, dass der Dortmunder Borussia ein starker Flügelspieler abgeht, der im Eins-gegen-Eins die gegnerischen Abwehrreihen durcheinander wirbeln kann. Einer wie Jadon Sancho eben, der mit seinen Dribblings ein ums andere Mal zum Matchwinner auf Seiten der Schwarz-Gelben avancierte.

Am Wochenende wurde bekannt, dass der BVB mit einer Leihe von Callum Hudson-Odoi liebäugele, der beim FC Chelsea ein Reservistendasein fristet und sein enormes Potenzial zurzeit nicht ausschöpfen kann.

Findet Chelsea Ersatz?

Laut Sky-Angaben wurde mit dem Engländer, der im vergangenen Jahr auch ein heißes Thema beim FC Bayern war, mittlerweile eine Einigung über einen Wechsel erzielt.

Nun hängt alles vom FC Chelsea ab, der sein Einverständnis für einen Leihwechsel geben muss, sich aktuell jedoch noch ziert, weil er erst einen Ersatz verpflichten möchte.

Callum Hudson-Odoi
Callum Hudson-Odoi ist bei Chelsea nur Reservist / Catherine Ivill/Getty Images

Eine entscheidende Rolle in dieser Thematik spielt Saul Niguez, der von den Blues seit einigen Tagen umworben wird. Der Spanier soll von Atletico Madrid an die Stamford Bridge wechseln und könnte den Kaderplatz von Hudson-Odoi einnehmen. Niguez kann nicht nur im zentralen Mittelfeld, sondern auch auf den Außenbahnen spielen und würde somit einen problemlosen Abschied vom Chelsea-Eigengewächs ermöglichen.

Der BVB muss hoffen, dass die Blues die Verpflichtung des Atleti-Stars in den kommenden Stunden realisieren können.

Bürki bleibt beim BVB

Hoffnung hatten die Schwarz-Gelben auch, dass sie in den letzten Tagen des Transferfensters einen Abnehmer für Roman Bürki finden würden. Der Schweizer ist nach der Kobel-Ankunft nur noch Torhüter Nummer drei, verdient mit einem geschätzten Jahresgehalt von fünf Millionen Euro aber fürstlich. Ihn von der Gehaltsliste zu bekommen, war eine der Prioritäten im Transfer-Endspurt.

Roman Bürki
Roman Bürki bleibt beim BVB / Matthias Hangst/Getty Images

Der Schweizer Blick berichtet allerdings, dass Bürki in diesem Sommer nicht mehr wechseln, sondern definitiv beim BVB bleiben werde. Vermutlich gab es keine attraktiven Angebote für den 30-Jährigen, der in Dortmund noch bis 2023 unter Vertrag steht.

Kolportierte Wechsel nach Italien, Frankreich oder Spanien hatten sich zuletzt allesamt zerschlagen.

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