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Haaland-Ersatz: BVB denkt über Martial nach

Jan Kupitz
Anthony Martial ist im BVB-Visier
Anthony Martial ist im BVB-Visier / Robbie Jay Barratt - AMA/Getty Images
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Anthony Martial, Stürmer von Manchester United, wird bei Borussia Dortmund als möglicher Ersatz für Erling Haaland gehandelt, der den Verein 2022 verlassen könnte.


Martial ist seit der Ankunft von Cristiano Ronaldo in Uniteds Hackordnung zurückgefallen - dass er bei den wenigen Chancen, die er erhält, nicht überzeugen kann, verbessert sein Standing nicht. Im Gegenteil. Beim Carabao-Cup-Spiel gegen West Ham am Mittwochabend begann Martial als Mittelstürmer, konnte aber bei der 0:1-Niederlage von United kaum etwas bewirken und wurde vor allem im Netz stark kritisiert.

Der Franzose geht nun in seine siebte Saison im Old Trafford, kämpft aber seit Jahren um Konstanz und einen Platz in der Mannschaft. Womöglich wäre ein Tapetenwechsel angebracht, um seine Karriere wieder zu beleben.

BVB sicher, Martial zu alter Stärke verhelfen zu können

Der BVB denkt über einen Ersatz für Haaland nach, der im nächsten Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag ziehen wird. Dies wird unweigerlich das Interesse zahlreicher großer europäischer Klubs wecken (darunter auch United), weshalb sich die Dortmunder bereits mit einem Ersatzkandidaten beschäftigen müssen.

Erling Haaland, Donyell Malen
Haaland wird den BVB 2022 wohl verlassen / Matthias Hangst/Getty Images

Die Dortmunder sind bekannt dafür, Spieler zu entwickeln, und wie 90min weiß, glauben sie, dass sie Martials Karriere wieder in Schwung bringen könnten. United ist jedenfalls bereit, den Franzosen bei einem passenden Angebot gehen zu lassen.

Martial steht auf einer Liste möglicher Kandidaten, zu der auch Timo Werner vom FC Chelsea gehört. Allerdings dürfte sich die Ablöse für den deutschen Stürmer als zu hoch erweisen, um ihn von den Blues loszueisen.

Auf der anderen Seite hat Paris Saint-Germain die Möglichkeit, Martial ihrerseits zu verpflichten, ebenfalls noch nicht verworfen. Als erste Option der Franzosen gilt allerdings Richarlison vom FC Everton.

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