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BVB: Rose spricht deutlich über seine Zukunft - Kehl vermeidet Jobgarantie

Dominik Hager
Sebastian Kehl vermeidet ein Bekenntnis zu Rose
Sebastian Kehl vermeidet ein Bekenntnis zu Rose / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Mit dem 3:1-Erfolg gegen Greuther Fürth hat sich der BVB endgültig Rang zwei in der Bundesliga gesichert. Der große Abstand zu den Bayern, das blamable Aus im Pokal und das ernüchternde Abschneiden im internationalen Wettbewerb führen aber in Summe dazu, dass in Dortmund niemand so richtig zufrieden mit der Saison sein kann. Demnach wackelt auch der Stuhl von Marco Rose ein wenig.


Die Planungen für die neue Saison sind beim BVB schon längst im vollen Gange. Klar ist, dass ein Umbruch in der Abwehr stattfinden wird, wo Niklas Süle und Nico Schlotterbeck in Zukunft für mehr Stabilität sorgen sollen. Im Angriff deutet alles auf einen Abschied von Erling Haaland hin. Der Verlust des Norwegers soll wohl unter anderem durch Karim Adeyemi ersetzt werden.

Kehl vermeidet Rose-Bekenntnis: „Gehe davon aus“

In Dortmund formiert man sich für die Attacke auf den FC Bayern in der kommenden Saison. Klar ist jedoch nicht, welcher Trainer dann auf der Bank sitzen wird. Sebastian Kehl vermied vor der Fürth-Partie jedenfalls ein klares Bekenntnis.

„Ich gehe davon aus, dass Marco Rose nächstes Jahr Trainer sein wird“, erklärte er zwar, lud den Reporter damit aber auch auf die Nachfrage „Sie gehen davon aus oder Sie sind sicher?“ ein. Dabei hielt sich Kehl mit einem knappen „ich gehe davon aus“ bedeckt.

Offenbar wird man in Dortmund in den nächsten Tagen noch mal über Rose diskutieren, anders ist dieses verweigerte Bekenntnis von Kehl nicht zu deuten. Selbst wenn das Resultat Rang zwei in der Liga auf dem Papier in Ordnung ist, hat es unter dem ehemaligen Gladbach-Coach spielerisch keine Weiterentwicklung gegeben. Dies sind nicht unbedingt die perfekten Voraussetzungen für einen Umbruch in Hinblick auf die kommende Saison.

Liebäugelt der BVB mit Terzic auf der Trainerbank?

Womöglich liebäugelt man in Dortmund auch damit, Edin Terzic wieder als Trainer einzustellen. Der Interimstrainer aus dem Vorjhahr musste seinen Posten für Rose räumen, jedoch war die Entscheidung etwas verfrüht. Der 39-Jährige ist als Technischer Direktor für die Schwarz-Gelben tätig. Es wird aber schon länger darüber gemunkelt, dass sich Terzic einen Trainer-Job wünscht. Womöglich kann der BVB Terzic nur halten, wenn man ihm den Trainerposten anbietet.

Rose wurde jedenfalls nach dem Spiel mit den Aussagen von Kehl konfrontiert. Sein Statement dazu war deutlich: "Ich bin nächstes Jahr noch Trainer von Borussia Dortmund. Ich freue mich sehr drauf. Ich habe ein hervorragendes Verhältnis zu meiner Mannschaft"


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