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BVB bleibt auf Roman Bürki sitzen - St. Etienne orientiert sich um

Simon Zimmermann
Roman Bürki wird wohl auch in der Rückrunde in Dortmund bleiben
Roman Bürki wird wohl auch in der Rückrunde in Dortmund bleiben / Joosep Martinson/GettyImages
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Kurzzeitig flackerte in Dortmund die Hoffnung auf, Roman Bürki könnte in diesem Januar den Klub verlassen. Mit AS St. Etienne gab es einen ernsthaften Interessenten am Schweizer Schlussmann aus der Ligue 1. Doch der abstiegsbedrohte Traditionsklub hat sich offenbar auf einen anderen Keeper festgelegt.


Wie das Portal Sainté Inside berichtet, soll der Tabellen-20. der Ligue 1 bereits in fortgeschrittenen Gesprächen mit der Bürki-Seite gewesen sein. Da Stammkeeper Etienne Green verletzt ist, suchen die Südfranzosen dringend nach einem sofortigen Ersatz.

Der Plan in St. Etienne war offenbar, Bürki bis zum Sommer lediglich auszuleihen. Die BVB-Verantwortlichen würden den 31-Jährigen dagegen am liebsten endgültig von der Gehaltsliste streichen. Aus diesem Grund scheint man sich in St. Etienne umorientiert zu haben.

St. Etienne will Paul Bernardoni statt Bürki

Statt Bürki soll nun Paul Bernardoni kommen. Der 24-jährige Franzose steht bei Ligakonkurrent SCO Angers unter Vertrag (bis 2024). Beim Tabellenelften ist der ehemalige französische Junioren-Nationalkeeper eigentlich die Nummer eins, verpasste in der Hinrunde allerdings auch sechs Ligaspiele wegen einer Lungenprellung.

Paul Bernardoni
Paul Bernardoni war für Frankreich bei Olympia in Tokio im Einsatz / John Berry/GettyImages

Ersatzmann Danijel Petkovic vertrat Bernardoni in dieser Zeit ordentlich. Weshalb Angers auch für ein Leihgeschäft offen zu sein scheint. Aus Sicht von St. Etienne bekäme man einen Keeper als Soforthilfe, der über viel Ligue-1-Erfahrung verfügt. Im Abstiegskampf womöglich die bessere Wahl.

Für Bürki und den BVB geht dagegen die Vereinssuche weiter...


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