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BVB-Personal: Der Stand bei Kobel, Özcan und Co.

Simon Zimmermann
Salih Özcan würde gegen seinen Ex-Klub gerne auflaufen
Salih Özcan würde gegen seinen Ex-Klub gerne auflaufen / Visionhaus/GettyImages
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Die personellen Fragezeichen bleiben beim BVB auch nach der Länderspielpause bestehen. So ist der aktuelle Stand bei Kobel, Özcan, Guerreiro und Co.


Nach der Länderspielpause warten auf den BVB intensive Wochen. Oder besser gesagt: englische. Denn bis zur WM-Pause Mitte November muss Schwarzgelb satte 13 Pflichtspiele bestreiten. Los geht es am kommenden Samstag beim 1. FC Köln.

Guerreiro und Özcan weiter fraglich

Vor dem Duell mit den Geißböcken ist die Personalsituation in Dortmund - mal wieder - angespannt. Zuletzt waren unter anderem Gregor Kobel, Salih Özcan und Raphael Guerreiro angeschlagen. Der Portugiese konnte wegen muskulärer Probleme nicht zur Nationalmannschaft reisen, das Derby gegen S04 hatte er zuvor verpasst.

Nähere Informationen zur Schwere der Muskelverletzung liegen weiter nicht vor. Entsprechend offen ist es, ob Guerreiro gegen den Effzeh auflaufen kann. Ähnliches gilt auch für Özcan. Nach dem Derby hatte er erneut Schmerzen im Fuß. Die Sorge beim BVB ist, dass sie eine Folge von seinem Knochenödem zu Saisonbeginn sein könnten. Auch Özcan musste der Nationalmannschaft absagen, weitere Untersuchungen im Lauf der Woche sollen laut Ruhrnachrichten Aufschluss geben, ob er wieder ins Teamtraining einsteigen kann. Falls ja, könnte Özcan gegen seinen Ex-Klub wohl auflaufen.

Kobel vor Rückkehr - Brandt geht es wieder besser

Bei Stammkeeper Gregor Kobel sollen die Chancen gut stehen, dass er im Verlauf der Woche wieder mitwirken kann und entsprechend gegen Köln ins Tor zurückkehrt. Kobel hatte vor rund drei Wochen einen Muskelfaserriss im Training erlitten und wurde seither von Alexander Meyer vertreten. Ein großes Risiko wird man bei Kobel mit Blick auf den vollgepackten Spielplan aber nicht eingehen.

Ziemlich sicher gegen Köln dabei ist Julian Brandt. Der 26-Jährige musste wegen eines grippalen Infekts von der Nationalmannschaft abreisen. Brandt geht es laut Ruhrnachrichten aber wieder "deutlich besser".

Keine Option für Köln bleiben die Langzeitverletzten Mo Dahoud und Jamie Bynoe-Gittens, ebenso wie Kapitän Marco Reus, der sich gegen Schalke einen Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen hatte. Mateu Morey (Meniskus-OP) und Sebastien Haller (Tumor-Behandlung) fehlen ohnehin noch länger.


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