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BVB-Noten zur Saison 2021/22: Das Mittelfeld in der Einzelkritik

Jan Kupitz
Jude Bellingham
Jude Bellingham / Joosep Martinson/GettyImages
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Borussia Dortmund hat eine Saison mit Höhen und Tiefen hinter sich - 90min schaut, wie sich die schwarz-gelben Profis geschlagen haben.

Weiter geht's mit den Mittelfeld-Akteuren:

Emre Can

Der Nationalspieler bleibt ein großes Fragezeichen. In einigen Spielen lief Can zur Höchstform auf und zeigte, warum in seiner Vita Klubs wie Bayern München, Liverpool und Juventus stehen. Doch die enttäuschenden Auftritte, in denen der 28-Jährige zum Unsicherheitsfaktor mutierte und mit eklatanten Fehlern mehrere Gegentore verschuldete, überwiegen. Zu seiner Ehrenrettung sei gesagt, dass die vielen Positionswechsel seiner Form sicherlich nicht zuträglich waren. Dennoch: Von Can wurde und wird deutlich mehr erwartet.
Bewertung 5/10


Axel Witsel

So viele Verdienste Witsel im schwarz-gelben Trikot auch hat: In der aktuellen Saison war er keine große Hilfe für sein Team. Vor allem die fehlende Dynamik und Geschwindigkeit sorgten dafür, dass der Belgier nicht der erhoffte Anker vor der Abwehr war - und auch in der Vorwärtsbewegung verschleppte er viel zu häufig das Tempo. Folgerichtig, dass sich die Wege im Sommer trennen werden.
Bewertung 4/10


Jude Bellingham

Der Jüngste beim BVB - und bereits der Beste! Nach einer phänomenalen Debütsaison ragte Bellingham auch 21/22 im Mittelfeld der Borussia heraus. Der Engländer ist auf bestem Wege, ein Superstar zu werden. Seine Leistungen ließen jedenfalls keine Wünsche offen.
Bewertung 9/10


Mo Dahoud

In der ersten Saisonhälfte zählte Mo Dahoud zu den Gewinnern beim BVB - im Jahr 2022 ließen seine Leistungen jedoch nach, ehe er sich Mitte April an der Schulter verletzte und fortan zuschauen musste. Komplett überzeugt hat der Ex-Gladbacher nach wie vor nicht, aber zumindest scheint er endlich auf dem richtigen Weg.
Bewertung 6/10


Julian Brandt

Neun Tore und acht Vorlagen: Auf dem Papier liest sich die Statistik von Brandt überragend. Man könnte bei solchen Zahlen meinen, dass er beim BVB endlich den Sprung zum Leistungsträger geschafft hat. Davon ist der Blondschopf jedoch weiterhin weit entfernt, denn mehr als vereinzelte Highlights brachte Brandt noch immer nicht auf den Rasen. Immerhin ging es im Saison-Endspurt in die richtige Richtung.
Bewertung 5/10


Giovanni Reyna

Der Pechvogel im BVB-Team, denn aufgrund von immensem Verletzungspech brachte Reyna es in dieser Bundesligaspielzeit auf lediglich zehn Einsätze. Sein Talent ist unbestritten, doch nun muss er zusehen, dass er seine Probleme in den Griff bekommt.
Ohne Bewertung


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