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"Moukoko-Verlängerung kein Selbstgänger" - Kehl reagiert auf Berater-Aussagen

Jan Kupitz
Youssoufa Moukoko
Youssoufa Moukoko / Alex Grimm/GettyImages
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Der Berater von Youssoufa Moukoko sorgte in dieser Woche für Aufsehen, als er mitteilte, dass eine Verlängerung des Angreifers beim BVB "kein Selbstgänger" sei. Die Dortmund-Verantwortlichen nehmen das kleine Störfeuer cool zur Kenntnis.


Seit rund 14 Monaten darf Moukoko offiziell für die Profis von Borussia Dortmund auflaufen. Während er zu Beginn seiner noch jungen Profikarriere unter Edin Terzic vermehrt zum Einsatz - auch in der Startelf - gekommen war, hat sich seine Lage nach der Ankunft von Marco Rose etwas geändert.

Erst 100 Bundesliga-Minuten, verteilt auf sieben Spiele, stehen für den 17-Jährigen bislang zu Buche. Hinzu kommen fünf Minuten in der Champions League sowie 20 Minuten im DFB-Pokal. Insbesondere im Fanlager wünscht man sich, dass Rose den jungen Angreifer häufiger bringen würde.

Doch nicht nur die Anhänger, sondern auch sein Management sind mit den Einsatzzeiten unzufrieden. "[...] Die Spielzeit, die er in der jetzigen Phase seiner Karriere braucht, bekommt er in Dortmund derzeit kaum. Da machen wir uns natürlich Gedanken, was das Beste für die Zukunft ist", ließ sein Berater Patrick Williams in der Bild aufhorchen. "Es ist kein Selbstgänger, dass Youssoufa beim BVB verlängert!"

Die Dortmunder reagierten in Person von Sebastian Kehl auf die Aussagen des Agenten - und blieben cool. "Youssoufa ist ein Talent aus unserer eigenen Jugend, er stand uns aber seit dem Sommer aufgrund diverser Verletzungen leider selten für längere Zeit zur Verfügung", erläuterte Kehl gegenüber der Bild lapidar, warum Moukoko unter Rose noch nicht wie gewünscht spielen durfte bzw. konnte. "Das ändert an unserer hohen Wertschätzung nichts, wir befinden uns auch längst im Austausch mit ihm und seinem Berater."

Dazu gab es einen kleinen Seitenhieb gegen Williams: "Allerdings ziehen wir es vor, die Dinge vertraulich miteinander zu besprechen."

Laut Angaben des Boulevardblatts ist der BVB fest entschlossen, den bis 2023 datierten Vertrag von Moukoko zu verlängern. Die Schwarz-Gelben bauen fest auf ihn - auch deswegen entschieden sie sich sowohl im vergangenen Sommer, als auch in diesem Winter, keinen weiteren Backup für Erling Haaland zu verpflichten.


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