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Wirbel um Kehl-Aussagen aufgelöst: BVB-Bosse zweifeln an Rose

Jan Kupitz
Marco Rose
Marco Rose / Joosep Martinson/GettyImages
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Sebastian Kehl hat am Wochenende für Irritationen rund um die Zukunft von Marco Rose gesorgt. Zwar ruderte der BVB-Sportdirektor schnell zurück - doch seine Aussagen waren offenbar nicht ohne Grund so gewählt worden.


Vor dem Spiel bei Greuther Fürth war Sebastian Kehl am Sky-Mikro gefragt worden, ob Marco Rose auch in der neuen Saison BVB-Trainer sein werde. "Davon gehe ich heute aus", lautete die wenig überzeugende Antwort des neuen Sportdirektors, der auch auf Nachfrage kein stärkeres Statement zum Rose-Verbleib abgeben wollte.

Am Sonntag versuchte Kehl im Sport1-Doppelpass, die Wogen zu glätten und erklärte: "Ich kann klar sagen, dass das total unglücklich formuliert war von mir und ohne große Absicht. Ich kann aber klar sagen, dass ich mit Marco die Saison plane [...]."

Also einfach nur viel Wirbel um nichts?

Nicht ganz, wenn man der Bild-Zeitung Glauben schenkt. Denn laut Angaben des Boulevardblatts bestehen bei den BVB-Bossen durchaus Zweifel am Chefcoach. "Weil er es nicht geschafft hat, die Mannschaft in einem Jahr weiterzuentwickeln", sei die Führungsetage der Borussia von Rose "nicht vollkommen überzeugt".

Nach dem letzten Saisonspiel wird es eine "schonungslose Analyse" der schwarz-gelben Alphatiere um Aki Watzke, Michael Zorc, Matthias Sammer und Kehl mit Rose geben, um die Saison - mit blamablem Pokal-Abschneiden - aufzuarbeiten. Erst danach soll über die Zukunft des Trainers entschieden werden, so die Bild.

Die Aussagen von Kehl wurden also wohl nicht ohne Grund so lasch getroffen...


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