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Kehl rudert mit Rose-Aussage zurück - Zeitplan für Haaland und Adeyemi

Yannik Möller
Sebastian Kehl
Sebastian Kehl / Matthias Hangst/GettyImages
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Am Samstag hatte Sebastian Kehl mit einer vermiedenen Jobgarantie für Marco Rose für etwas Wirbel gesorgt. Inzwischen hat er seine Aussage korrigiert und zudem einen Zeitplan für die Wechsel von Erling Haaland und Karim Adeyemi genannt.


"Davon gehe ich heute aus", hatte Sebastian Kehl am Samstag auf die Nachfrage erklärt, ob der BVB definitiv mit Marco Rose in die neue Saison gehen werde. Eine Aussage, die im Fußballgeschäft für alles andere als für Klarheit steht. Entsprechend groß war die Verwunderung über diese Aussage des kommenden Sportdirektors.

Am Sonntagmittag war er passenderweise im Sport1-Doppelpass zu Gast. Dort korrigierte er seinen Satz und zeigte sich selbstkritisch. "Ich kann klar sagen, dass das total unglücklich formuliert war von mir und ohne große Absicht", betonte er.

Sebastian Kehl
Kehl wird an Marco Rose festhalten / Frederic Scheidemann/GettyImages

Er wollte die Zusammenarbeit nicht in Frage stellen. "Ich kann aber klar sagen, dass ich mit Marco die Saison plane, dass wir im Moment in der Vorbereitung sind, bei Transferthemen etwa. Wir besprechen komplett alles gemeinsam", führte Kehl weiter aus.

Ab der neuen Saison wird er Michael Zorc offiziell als Sportdirektor ablösen. Doch schon jetzt führt er das Amt federführend aus, ist beispielsweise bei den laufenden Transfergesprächen der primäre Ansprechpartner.

Dennoch werde man sich "nach der Saison hinsetzen". Schließlich gebe es trotz der gemeinsamen Zukunft "ein paar Dinge zu besprechen" und "auch ein paar kritische Dinge zu analysieren".

Kehl plant mit Adeyemi-Fortschritt "in dieser Woche"

Auch zu den zurzeit heißesten Personalien, Erling Haaland und Karim Adeyemi, äußerte sich der 42-Jährige.

"Ich gehe davon aus, dass wir in dieser Woche mit Karim vorwärts kommen", gab er einen Zeitplan für den erwarteten Transfer des jungen Angreifers aus. Seit Wochen ziehen sich die Gespräche zwischen Dortmund und Salzburg. Offenbar wird seit Längerem um die Ablösesumme verhandelt.

Karim Adeyemi
Karim Adeyemi / Alexander Hassenstein/GettyImages

Auch bezüglich Haaland dürfte nun, in der Zeit des Saisonendes, Klarheit geschaffen werden. Große Hoffnungen an einen Verbleib hat er jedoch nicht mehr: "Ich würde mich nicht wundern, wenn er am Ende weiterzieht. Wir sind an diese Klausel vertraglich gebunden."

"Wir werden, wenn das alles klappt, mit Karim Schnelligkeit und eine gewisse Torgefährlichkeit hinzubekommen. Aber wenn Haaland geht, würde uns eine gewisse Körperlichkeit gut tun", erklärte er weiter. Damit deutete er nochmals daraufhin, dass Adeyemi nicht der einzige Offensiv-Transfer werden soll, wenn der Norweger geht.


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