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Schulz fährt mit ins BVB-Trainingslager - bleibt aber Streichkandidat

Simon Zimmermann
Nico Schulz soll den BVB verlassen
Nico Schulz soll den BVB verlassen / Christof Koepsel/GettyImages
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Nico Schulz soll den BVB so schnell wie möglich verlassen. Ein neuer Abnehmer ist aber weiter nicht in Sicht. Dem 29-Jährigen droht deshalb die Tribüne. Mit ins Trainingslager in die Schweiz darf er dennoch.


Die Luft wird dünn für Nico Schulz beim BVB. In Dortmund würde man den 29-jährigen Linksverteidiger lieber heute als morgen von der Gehaltsliste streichen. Cheftrainer Edin Terzic machte in einer Medienrunde keinen besonderen Hehl daraus, dass der zwölffache Nationalspieler in seinen Plänen keine Rolle mehr spielt.

Hinter Raphael Guerreiro verfügt der BVB über zwei talentierte Youngster für die Linksverteidiger-Position. "Wir haben mit jedem einzelnen Spieler gesprochen und mit jedem offen und ehrlich kommuniziert, wie wir mit ihm planen. Auf der Position haben wir in Prince Aning und Tom Rothe zwei gute Nachwuchskräfte. Bei ihnen wollen wir die Vorbereitung nutzen, um zu sehen, wie weit sie sind", so Terzic vielsagend.

Schulz darf mit ins Trainingslager

Und da wäre ja auch noch das Interesse an David Raum, der Dortmunds Wunschspieler für die linke Seite ist.

Kurzum: Schulz soll sofort gehen - trotz Vertrag bis 2024. Die Ruhrnachrichten berichteten am Montagabend sogar davon, dass der 29-Jährige gar nicht erst ins Trainingslager mitreisen darf. Gegenüber der Bild widersprach Sportdirektor Sebastian Kehl. Indirekt bestätigte er aber den Trennungswunsch: "Das Thema wird aktuell zu hoch gehängt. Wir haben mit den Spielern ihre jeweilige Perspektive klar besprochen. Das jedoch hat keinen unmittelbaren Einfluss auf das anstehende Trainingslager."

Verbannt der BVB Schulz auf die Tribüne?

Schulz soll zwar mit ins Trainingslager nach Bad Ragaz in der Schweiz fahren. Eine sportliche Perspektive hat er aber in Schwarzgelb nicht. Vielmehr könnte er sogar auf der Tribüne landen, sollte er den BVB nicht verlassen.

Ob er das will, ist weiter offen. Schulz soll beim BVB rund fünf Millionen Euro im Jahr verdienen. Ein Gehalt, das er bei einem Wechsel deutlich reduzieren müsste. Einen echten Markt scheint der Linksverteidiger ohnehin nicht zu haben. Bis dato liegen weiterhin keine für Schulz interessanten Angebote auf dem Tisch.


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