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Bericht: Manuel Akanji lehnt BVB-Offerte ab

Jan Kupitz
Manuel Akanji
Manuel Akanji / Stuart Franklin/GettyImages
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In der Hintermannschaft des BVB ist Manuel Akanji während der laufenden Saison einer der wenigen Lichtblicke. Die Dortmunder würden den Vertrag des Schweizers gern verlängern - doch der ziert sich (noch).


Nach vielen Jahren als Unsicherheitsfaktor hat Manuel Akanji sich beim BVB endlich zu einer Mauer entwickelt. Der 26-Jährige hat seine gelegentlichen Aussetzer so gut wie abgestellt, überzeugt stattdessen auf ganzer Linie mit einem starken Zweikampfverhalten, gutem Stellungsspiel und herausragenden Grätschen. Auch im Spiel mit dem Ball am Fuß hat Akanji einiges auf dem Kasten - kurzum: er ist einer, um den Schwarz-Gelb in Zukunft eine vielversprechende Defensive aufbauen kann. Und das wollen die Westfalen natürlich auch.

Manuel Akanji
Manuel Akanji / Alexander Scheuber/GettyImages

"Manuel ist ein absoluter Führungsspieler, der alle Spiele für uns gemacht hat, wenn er fit war. Er ist ein ganz wichtiger Faktor bei uns in der Defensive und hat sich sehr gut entwickelt. Wir haben sehr großes Vertrauen in seine Fähigkeiten, deshalb werden wir natürlich versuchen, seinen bis 2023 befristeten Vertrag zu verlängern", hatte Sebastian Kehl erst Mitte Januar in der Sport Bild angekündigt.

Doch wie es scheint, war die erste Runde im Vertragspoker erfolglos. Laut Angaben von Manuel Veth, Journalist für Transfermarkt und Forbes, hat Akanji das jüngste Angebot der Borussia abgelehnt. Das soll auch ein Grund sein, warum der BVB seine Fühler nach Niklas Süle ausstreckt, der im Sommer ablösefrei zu haben ist. Der Klub muss und will auf jedes Szenario vorbereitet sein - wobei das natürlich nicht heißt, dass die Verlängerung bei Akanji schon gegessen ist. Weitere Verhandlungsrunden werden sicherlich folgen.

Ohnehin gibt es auch bei Süle einen großen Knackpunkt: Gemäß Angaben von Veth, fordert der deutsche Nationalspieler ein Gehalt zwischen zwölf und 15 Millionen Euro pro Saison.

Süles Berater Volker Struth hatte am Sonntagvormittag im Sport1-Doppelpass bekannt gegeben, dass der Verteidiger sich bereits auf einen neuen Klub festgelegt hat. Um welchen Verein es sich dabei handelt, wollte er hingegen nicht verraten. Einen Wechsel zum BVB schloss er jedenfalls nicht aus, sondern lächelte nur süffisant.

Update: Laut übereinstimmenden Medienberichten ist der Süle-Wechsel zum BVB eingetütet!


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