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Kein "Weiter so": Kehl möchte nach Europa-League-Aus alles hinterfragen

Dominik Hager
Sebastian Kehl will nach dem Europa-League-Aus einige Dinge hinterfargen
Sebastian Kehl will nach dem Europa-League-Aus einige Dinge hinterfargen / Frederic Scheidemann/GettyImages
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Borussia Dortmund hat den Einzug ins Europa-League-Achtelfinale verpasst. Nach dem 2:4 im Hinspiel konnten die Schwarz-Gelben auch in Schottland nur bedingt überzeugen und kamen nicht über ein 2:2 hinaus. Zuvor hatte Hans-Joachim Watzke noch den Titelgewinn als Ziel ausgegeben. Sebastian Kehl möchte das dürftige Abschneiden demnach nicht so einfach stehen lassen.


Wer nach dem 2:1-Pausenstand auf die große Offensive der Dortmunder gewartet hat, der sah sich getäuscht. Aufgrund des schlampigen Defensivverhaltens fing sich der BVB früh nach Wiederanpfiff den Ausgleichstreffer ein und drang anschließend nicht mehr bis zum Tor der Rangers durch. Für Sebastian Kehl war die schlechte Chancenverwertung und der unnötige Ausgleichstreffer ausschlaggebend für das Ausscheiden.

"Wir haben in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und hatten genügend Chancen für ein drittes Tor. Glasgow war selten gefährlich und wir waren dominant", blickt der ehemalige Mittelfeldspieler im Gespräch mit dem kicker zurück.

Nach dem Ausgleichstreffer fehlten dann jedoch "die Klarheit und die entscheidenden Situationen", räumt jedoch auch der 42-Jährige ein.

Kehl enttäuscht von zweiter Hälfte: "wird unseren Ansprüchen nicht gerecht"

Kehl gibt auch zu, "am Ende verdient ausgeschieden" zu sein. "Das wird unseren Ansprüchen nicht gerecht", stellte er enttäuscht klar.

Der Borusse stellt sich vor allem die Frage, "warum die Mannschaft in 30 Minuten Restspielzeit nicht mehr entscheidend nachlagen" konnte. Mit der "Klarheit der ersten Halbzeit" wäre hingegen "viel mehr möglich" gewesen.

Nach dem desaströsen Abschneiden in Europa in der laufenden Spielzeit ist Kehl "nachdenklich" gestimmt. Nötig sei eine klare Analyse und Aufarbeitung, woraus letztlich Entscheidungen abgeleitet werden.

Kehl haut auf den Tisch: "Ein 'Weiter so' wird es nicht geben"

"Wir müssen uns in der kommenden Saison in diesen Wettbewerben ganz anders aufstellen. Ein 'Weiter so' wird es nicht geben", kündigte Kehl Konsequenzen an.

Der BVB steht nun vor zahlreichen Herausforderungen, die der Klub jedoch "entschlossen" annehmen möchte. Sieht ganz so aus, als würde es insbesondere in der Mannschaft im Sommer zu einigen Veränderungen kommen.

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