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BVB nicht überzeugt: Zagadou-Abschied bahnt sich an

Yannik Möller
Dan Axel Zagadou
Dan Axel Zagadou / Lars Baron/GettyImages
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Borussia Dortmund zögert weiterhin mit einer Entscheidung zu Dan-Axel Zagadou, die Unsicherheit bei den BVB-Bossen überwiegt. Die Tendenz geht aber in Richtung Trennung.


Insbesondere die Verteidigung will und muss der BVB zur neuen Saison umbauen. Zu viele Unsicherheiten, zu wenig Qualität, eine zu geringe Breite angesichts der hohen Ziele: Schwarz-Gelb darf es sich nicht länger leisten, allzu häufig mehr als zwei oder gar drei Tore schießen zu müssen, um mit Punkten aus ihren Spielen zu gehen.

Nicht zuletzt aufgrund der Vertragskonstellation mancher Spieler wird es einen notwendigen Umbau in der Abwehr geben. Dan-Axel Zagadou ist ein Teil davon.

Schon seit 2017 spielt der Franzose für Dortmund. Dennoch hat er sich seitdem, auch aufgrund mehrerer Verletzungen, nie konstant durchsetzen können. Das ist selbstredend ein Faktor, den die Verantwortlichen bei der Frage um einen neuen Vertrag betrachten müssen.

Zagadou-Abschied beim BVB immer wahrscheinlicher

Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. In den letzten Wochen schien es zunächst eher auf eine Verlängerung hinauszulaufen als auf die Trennung. Dennoch war diese Ausgangslage bislang nicht geklärt - und das nur zwei Monate vor Saisonende.

Das passt auch zum Bericht der Ruhrnachrichten, die der Borussia Zweifel angesichts der Zagadou-Frage zuschreiben. Intern sei noch immer keine Entscheidung getroffen, ob man weiter mit dem 22-Jährigen zusammenarbeiten möchte, oder ob eine Trennung besser wäre.

Ein konkretes Angebot seitens des BVB gebe es jedenfalls noch nicht. Somit bleibt nicht nur eine Entscheidung aus: Man steht sogar noch vor etwaigen Verhandlungen. Kein gutes Zeichen für den Innenverteidiger.

Dan-Axel Zagadou, Ihlas Bebou
Zagadou im Einsatz gegen Hoffenheims Bebou / Alexander Scheuber/GettyImages

Zudem gibt es weitere Einflüsse von außen. Es ist beispielsweise kein Geheimnis, dass Dortmund sich um Nico Schlotterbeck bemüht. Eine Zusage des Freiburgers hätte dem Bericht zufolge höchstwahrscheinlich auch Einfluss auf die Zukunft Zagadous. Und zwar in dem Sinne, dass ein Verbleib noch unwahrscheinlicher würde, als er es inzwischen ohnehin schon ist.

So wäre es denkbar, dass der aktuelle Tabellenzweite zur nächsten Saison mit einer nahezu gänzlich neuen Innenverteidigung aufspielt. Schließlich rückt auch ein Abschied von Manuel Akanji immer näher, während Leihgabe Marin Pongracic nicht bleiben wird.


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