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BVB: Entscheidung um Akanji-Zukunft gefallen

Jan Kupitz
Manuel Akanji
Manuel Akanji / Alexander Scheuber/GettyImages
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Die Wege von Manuel Akanji und Borussia Dortmund werden sich im Sommer trennen. Der Verteidiger hat offenbar auch das zweite Vertragsangebot der Schwarz-Gelben abgelehnt.


Nachdem bereits vor mehreren Wochen bekannt geworden war, dass Manuel Akanji das erste Vertragsangebot des BVB abgelehnt hat, berichtet die Bild nun, dass der Schweizer auch die verbesserte Offerte der Schwarz-Gelben zurückgewiesen hat. Hätte ihm das erste Angebot bei einer Verlängerung noch acht Millionen Euro pro Jahr beschert, wären es beim zweiten Angebot schon etwa zehn Millionen Euro gewesen. Doch auch das reicht dem 26-Jährigen allen Anschein nach nicht.

Kein Wunder: Laut Bild würde Akanji bei Manchester United, seinem Traumverein, wohl bis zu 15 Millionen Euro pro Saison bekommen.

Für den BVB bedeutet Akanjis abermalige Zurückweisung, dass im Sommer ein neuer Verein für ihn gefunden werden muss. Ins letzte Vertragsjahr mit dem Verteidiger zu gehen, ist für die Borussen keine Option.

Zudem müssen Sebastian Kehl und Co. nun intensiver die Nachfolgeregelung ins Visier nehmen. Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg gilt als Favorit für das Akanji-Erbe - laut Bild hat es bislang allerdings noch "kein konkretes Signal" in Richtung des Nationalspielers gegeben. Nach der jüngsten Entwicklung um Akanji dürfte sich das aber ziemlich bald ändern, zumal auch andere Topklubs auf den 22-Jährigen aufmerksam geworden sind.

Schlotterbeck würde mindestens 20 Millionen Euro kosten - eine Summe, die bei einem Akanji-Verkauf aber locker eingespielt werden dürfte.


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