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Nach schwieriger Zusammenarbeit 2021: Meunier möchte es auch unter Terzic wissen

Dominik Hager
Thomas Meunier möchte an sein stärkeres zweites BVB-Jahr anschließen
Thomas Meunier möchte an sein stärkeres zweites BVB-Jahr anschließen / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Thomas Meunier dürfte vom Trainer-Wechsel von Marco Rose zu Edin Terzic nur bedingt begeistert gewesen sein. Der Belgier spielte beim alten und neuen BVB-Coach keine Rolle, wohingegen er im Rose-Jahr immerhin meist als Stammspieler unterwegs war. Meunier möchte sich davon aber nicht aufhalten lassen und auch in Hiblick auf die kommende Saison zu den gesetzten Spielern gehören.


In seinem ersten BVB-Jahr wurde Thomas Meunier von den Fans verspottet und insbesondere von Terzic in der Rückrunde eher links liegen gelassen. Der Belgier glaubt aber nicht, dass es etwas gäbe, dass man zwischen ihm und dem Coach aus der Welt räumen müsste.

"Edin war in einer Situation, in der er alles versuchen musste, um diesen Klub zu retten. Wir waren in einer sehr schwierigen Situation. Er hat damals seinen Job gemacht und uns stabilisiert. Ich nehme ihm nicht übel, dass ich nur unregelmäßig gespielt habe“, erklärte er im Interview mit dem kicker.

Der Rechtsverteidiger ist selbstkritisch genug, um einzusehen, dass seine Leistung in der Saison 2020/21 einfach nicht den Anforderungen entsprach. "So ehrlich muss ich mit mir selbst sein, ich war damals auch schlicht nicht gut genug", zeigte er sich reflektiert.

Meunier hat alle Stammplatz-Chancen: "Werde alles geben, um ins Team zu kommen"

Nun gehe es allerdings "von Null los" und er "werde alles geben, um ins Team zu kommen". Die Chancen dazu stehen nicht schlecht. Hauptkonkurrent Morey war schließlich lange verletzt und wird wohl noch ein wenig Zeit benötigen. Zudem konnte Meunier im Vorjahr zeigen, dass er doch nicht der Mega-Flop ist, als dieser er zunächst betitelt wurde. Demnach ist nicht nur die öffentliche Wahrnehmung des Spielers positiver als zuvor.

"Dieses Feedback habe ich auch von meiner Frau bekommen - und sie ist ähnlich kritisch wie die Journalisten", erläuterte Meunier. "Ich weiß noch, wie sie mir das erste Mal gesagt hat, dass ich gut gespielt hatte - das war ein besonderer Moment für mich", so der belgische Nationalspieler weiter.

Aktuell verspüre Meunier "ein gutes Gefühl" und möchte den Schwung aus dem Vorjahr mitnehmen.


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