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BVB-Allrounder Marius Wolf über Gedanken an Karriere-Ende: "Dann höre ich auf"

Dominik Hager
Marius Wolf hatte in seiner Karriere nicht immer Grund zu Freudensprünge
Marius Wolf hatte in seiner Karriere nicht immer Grund zu Freudensprünge / Alex Grimm/GettyImages
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Marius Wolf hat sich aus seinem Karriere-Tief befreit. Der Dortmunder hat sich auf der rechten Seite zumindest fürs Erste einen Stammplatz erkämpft und fiel zuletzt immer wieder als Torschütze auf. So gut ist es für den Außenbahnspieler in seiner Karriere definitiv nicht immer gelaufen.


Als fußballerisch etwas limitierter, dafür aber engagierter und athletischer Spieler, hatte Marius Wolf beim BVB immer zu kämpfen. Seit seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt zu Borussia Dortmund im Jahr 2018 sollte es nie so recht mit einem Stammplatz klappen.

Wolf wurde zwischenzeitlich zur Hertha und nach Köln verliehen, ohne mit grandiosen Leistungen aufzufallen. Demnach war Wolf auch in dieser Saison zunächst nicht erste Wahl. Aufgrund zahlreicher Verletzungen im Team kam Marco Rose aber letztlich gar nicht mehr an Wolf vorbei, der seine Chance nutzen konnte.

"Natürlich haben wir viele Ausfälle in dieser Saison. Ich wollte wieder bei null anfangen und habe mir meine Minuten dann auch erarbeitet", erklärte der Rechtsfuß im "kicker meets DAZN"-Podcast.

Wolf ist sich für nichts zu schade und hilft dem BVB wo er kann

Als große Trumpfkarte sieht der Spieler seine Flexibilität an. In der laufenden Saison kam er immerhin schon als Linksverteidiger, Rechtsverteidiger, auf beiden offensiven Außenbahnen und sogar als Halbstürmer zum Einsatz.

"Ich kann gut mit jedem. Es gibt die Spieler, die die Spiele entscheiden, und auch Jungs, die zuarbeiten - nicht nur auf dem Rasen", erklärte Wolf. Genau so spricht ein Spieler, der einfach nur froh und dankbar dafür ist, überhaupt für einen solch großen Klub auflaufen zu dürfen.

Wolf erinnert sich an Hannover-Zeit: "Dann höre ich auf"

Jene Dankbarkeit und Zufriedenheit sind vermutlich auch deshalb so groß, weil der 26-Jährige in seiner Karriere auch schon ganz andere Zeiten erlebt hat. Sein Engagement in Hannover benannte der Spieler als "schwerste Zeit" seiner Laufbahn. Wolf wechselte im Jahr 2016 von 1860 München zu den 96ern und absolvierte nur zwei Spiele für die Profis und kam 15-mal in der U23 zum Einsatz.

"Ich hatte noch zwei Jahre Vertrag, ich habe gesagt, ich spiele in der U23, dann können mich alle am Arsch lecken und dann höre ich auf", erinnert sich Wolf und gestand dabei, dass "solche Tage auch dabei waren".

Erst die Leihe und der spätere Wechsel zu Eintracht Frankfurt verschaffte dem ehemaligen U21-Nationalspieler den erhofften Karrieresprung.

Inzwischen kann man auch sagen, dass der Wechsel von Frankfurt nach Dortmund trotz aller Wellenbewegungen auch kein Fehler war. Wolf ist halt ein Spieler, der sich wenn nötig auch über mehrere Jahre durchbeißen kann.


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