FanVoice

Haaland-Ersatz? Ein Sechser ist wichtiger für den BVB!

Martin Bytomski
Spült Geld in die BVB-Kasse: Erling Haaland
Spült Geld in die BVB-Kasse: Erling Haaland / INA FASSBENDER/GettyImages
facebooktwitterreddit

Borussia Dortmund muss sich auf eine Zukunft ohne Superstar Erling Haaland vorbereiten. Den treffsicheren Publikumsliebling zieht es wahrscheinlich zum Guardiola-Klub Manchester City. Sollte der BVB einen Großteil der Einnahmen aus dem Haaland-Verkauf in einen echten Neuner als Haaland-Nachfolger reinvestieren? Wir haben einen anderen Vorschlag. Eine kommentierende Analyse.


Erling Haaland überstrahlt in Dortmund seine Mitspieler. Keine Unterschrift ist bei den Fans gefragter, kein Gesicht für ein Selfie begehrter. Die Lücke, die sein Abgang hinterlassen wird, ist riesig. Auch auf dem Rasen wird es kaum gelingen, einen ähnlich abschlussstarken Angreifer zu verpflichten. Mit Karim Adeyemi haben die Dortmunder Bosse um die Kaderplaner Michael Zorc und Sebastian Kehl einen vielversprechenden und flexibel einsetzbaren Angreifer an der Angel. Der Transfer scheint nur noch Formsache zu sein.

Nun ist kein Wissen in höherer Mathematik nötig, um zu verstehen, dass auch nach einem Investment in Adeyemi in Höhe von rund 30 bis 40 Millionen Euro noch Geld zur Verfügung steht. Immerhin soll ein Haaland-Verkauf rund 75 Millionen Euro in die Kassen spülen. Ein Transfer von Nico Schlotterbeck würde in Summe bei einem Verkauf von Manuel Akanji wohl keine Kerbe ins Budget schlagen. Es läge also auf der Hand, neben dem Wirbelwind Adeyemi einen weiteren klassischen Neuner unter Vertrag zu nehmen. Und gewiss, ein bulliger Angreifer ist eine Überlegung wert. Doch im Gespann mit Adeyemi könnte auch Donyell Malen aufblühen. Beide dynamische Angreifer agieren am liebsten in der Mitte, somit ist der BVB zumindest nominell im Angriffszentrum gut aufgestellt.

Geld lieber in einen "Super-Sechser" investieren

Bliebe also noch Geld übrig. Klug wäre es, etwaige überschüssige Millionen in einen Königstransfer im zentralen Mittelfeld zu stecken. Der Mannschaft mangelt es auf dieser Position aktuell an herausragender Qualität für die hohen Ziele. Axel Witsel wird den Verein verlassen. Jude Bellingham verkörpert zwar hohe Qualität, ist aber wie Mahmoud Dahoud und Julian Brandt kein defensiver Mittelfeldspieler. Emre Can hat nicht nachgewiesen, ein nachhaltiger Bessermacher zu sein und wird zudem auch häufig in der Abwehr eingesetzt. Dabei ist der Sechser das Herz und Hirn der Mannschaft. Er könnte Strahlkraft auf die Abwehr und den Angriff haben. Es wäre clever, hier für eine qualitativ hochwertige Lösung zu sorgen.


Alles zum BVB bei 90min:

facebooktwitterreddit