BVB-Kehrtwende durch gute Leistungen? Kehl äußert sich zur Malen-Zukunft

Ist Donyell Malen für den BVB noch immer ein Verkaufskandidat? Seine guten Leistungen könnten für ein Umdenken sorgen. Sebastian Kehl wollte sich explizit alle Optionen offen lassen.

Donyell Malen im Einsatz gegen Eindhoven
Donyell Malen im Einsatz gegen Eindhoven / Soccrates Images/GettyImages
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Bislang gilt Donyell Malen bei Borussia Dortmund als Verkaufskandidat. So sind seine zuletzt guten Leistungen einerseits auch gut im Sinne einer möglichst hohen Ablösesumme, doch könnten sie andererseits auch noch für ein Umdenken sorgen.

Vor dem Heimspiel gegen die PSV Eindhoven, das der BVB mit 2:0 gewinnen und sich so den Einzug ins Viertelfinale der Champions League sichern konnte, wurde Sebastian Kehl zur Zukunft des Niederländers gefragt.

Keine Gespräche, keine Anfragen: Kehl lässt sich bei Malen alle Optionen offen

"Es gibt keine Gespräche, es gibt auch keine Anfragen aktuell", stellte der Sportdirektor bei DAZN klar.

Kehl weiter: "Der Junge hat noch zwei Jahre Vertrag. Er hat keine Gedanken, irgendwo anders hin. Ich glaube, dass er sich sehr, sehr wohl fühlt im Moment bei uns. Jetzt ruft er auch endlich die Fähigkeiten ab, die man sich von ihm auch schon ein bisschen früher erhofft hat."

In seiner derzeitigen Form mache Malen für ihn keineswegs den Eindruck, "als wenn er in irgendeiner Form weg möchte". Es ist aber noch gar nicht so lange her, da wäre der 25-Jährige wohl am liebsten sofort gewechselt. Berichten zufolge sei er zum damaligen Zeitpunkt innerhalb der Mannschaft auch recht isoliert gewesen. Diese Umstände hatten ihn erstmals zum Verkaufskandidaten gemacht.

Ob es dahingehend noch zu einer Wende kommt, wie Kehl sie zumindest offen gelassen hat, wird abzuwarten sein und vermutlich davon abhängen, welche potenziellen Angebote zum Transfer-Sommer in Dortmund ankommen. Immerhin ist klar: Für so manche Veränderung am Kader wird der BVB noch Einnahmen durch Spielerverkäufe benötigen. Zuletzt hieß es deshalb auch, bei einem Angebot im Bereich von 40 bis 50 Millionen Euro sei der BVB gesprächsbereit.


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