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BVB will Mo Dahoud halten - und sucht nach einem "echten Abräumer"

Simon Zimmermann
Der BVB will Mo Dahoud langfristig halten
Der BVB will Mo Dahoud langfristig halten / Alex Grimm/GettyImages
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Der BVB plant auch in Zukunft mit Mo Dahoud und will am Saisonende Gespräche über eine erneute Vertragsverlängerung führen. Im Blick haben die BVB-Bosse auch Verstärkung für das defensive Mittelfeld. Ein "echter Abräumer" soll her - vor dem Dahoud auf seiner besten Position spielen kann.


Die Vertragsverlängerung im vergangenen Sommer war ein klares Zeichen von beiden Seiten: Mo Dahoud sollte 2021/22 seine verbesserten Leistungen konstant abrufen und sich so für einen langfristige Zukunft beim BVB empfehlen. Schließlich wurde der Kontrakt mit dem 26-Jährigen nur um ein weiteres Jahr bis 2023 ausgedehnt.

BVB will weiter auf Dahoud setzen - Vertragsgespräche am Saisonende

Trotz einer Spielzeit mit vielen Aufs und Abs unter Neu-Coach Marco Rose (denen auch Dahoud ausgesetzt war), scheint sich der zweifache Nationalspieler für eine längerfristige Zukunft in Dortmund empfohlen zu haben. Sport1 berichtet im Podcast 'Dortmund Woche', dass die BVB-Verantwortlichen darüber einig sein sollen, mit Dahoud weitermachen zu wollen. Entscheidende Gespräche darüber sollen nach der Saison geführt werden.

Dahoud soll also nach einem womöglich anstehenden (sanften) Kader-Umbruch ein Eckpfeiler des Teams bleiben. In der laufenden Bundesliga-Saison stand er in 19 von 27 Spielen in der Startelf. Fünf Partien verpasste Dahoud infolge einer Innenbanddehnung im Knie, zuletzt in Köln fehlte er Gelb-gesperrt.

Die Verantwortlichen sollen den spielstarken und technisch hoch veranlagten Deutsch-Syrer in Zukunft vermehrt auf der Achter-Position sehen. Dort soll Dahoud seine Stärken am besten entfalten können. Auch auf Grund der personellen Situation musste er in der laufenden Bundesliga-Spielzeit neun Mal als Sechser ran.

BVB sucht einen "echten Abräumer" - Bundesliga-Trio auf der Liste?

Um dieses Szenario künftig zu verhindern, will man beim BVB einen "klassischen Sechser" verpflichten. Da Axel Witsel im Sommer gehen wird, war es ohnehin notwendig, auf dieser Position für Ersatz zu sorgen. Wirklich konkret wurde es bei der Suche allerdings noch nicht. International wurde in den vergangenen Wochen Boubacar Kamara von Olympique Marseille gehandelt (im Sommer ablösefrei). Der Franzose tendiert aber nicht in die Bundesliga.

Dort soll es ebenfalls Kandidaten geben, mit denen man sich in der Dortmunder Führungsetage beschäftigt. Namentlich wurde jüngst Ellyes Skhiri vom 1. FC Köln genannt. Auch Florian Grillitsch und der bei Frankfurt stark aufspielende Djibril Sow sollen auf der BVB-Liste stehen.

Aktuell sollen diese Personalien aber kaum umsetzbar sein, heißt es weiter. Grillitsch ist im Sommer ebenfalls ablösefrei, dürfte es aber von Hoffenheim nach Italien ziehen (AC Milan, AS Rom?). Bei Skhiri gibt es ebenfalls Konkurrenz aus dem Ausland, zudem würde beim 26-Jährigen eine Ablöse fällig werden (Vertrag bis 2023).

Frankfurts Sow kann man dagegen fast schon gänzlich ausschließen. Nicht nur, weil der 25-jährige Schweizer bei der Eintracht noch bis 2024 unter Vertrag steht. Sondern auch, weil er nicht ins gesuchte Profil des "klassischen Abräumers" passt. Auch Sow hat seine Stärken eher auf der Achter-Position.


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