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Bürki beim BVB auf dem Abstellgleis - Watzke will sich keine drei Top-Torhüter leisten

Malte Henkevoß
Roman Bürki wurde beim BVB mittlerweile zur Nummer drei degradiert.
Roman Bürki wurde beim BVB mittlerweile zur Nummer drei degradiert. / Lars Baron/GettyImages
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Wenn es nach Hans-Joachim Watzke ginge, könnte sich der Schweizer Torhüter-Trio des BVB bald zu einem Duo verkleinern. Der Streichkandidat wäre dabei eindeutig: Roman Bürki.


Am Rande der Hauptversammlung der Borussia sprach der BVB-Geschäftsführer vor allem über finanzielle Belange der Borussia sowie den Wunsch, in der Europa League so weit wie möglich zu kommen. 90min berichtete ausführlich über die Hauptversammlung des BVB.

Watzke freute sich außerdem darüber, dass die Breite des Kaders ihre Wirkung zeigt und beispielsweise Verletzungen von Topspielern auffängt. Allerdings benennt Watzke dabei auch klar und deutlich eine Ausnahme.

Laut den Ruhr Nachrichten sagte Watzke gegenüber den Teilnehmern der Versammlung: "Mit Ausnahme von Roman Bürki, der als einziger aus dem Profikader keinen Einsatz hatte, hätten wir bisher auf keinen Spieler verzichten können."

Bürki ist für Watzke also im wahrsten Sinne seiner Aussage "verzichtbar". Das liegt allerdings eindeutig weder an seiner Vereinstreue, noch an vergangenen Leistungen. Stattdessen kassiert der 31-Jährige einfach zu viel Geld.

Der Geschäftsführer der Borussia machte auf der Sitzung deutlich, dass es finanziell keinen Sinn mache, drei Top-Torhüter zu finanzieren. Bürki hat nach dem Transfer von Gregor Kobel nicht nur seinen Stammplatz verloren. Denn neben dem jüngeren Landsmann hat auch Marwin Hitz den ehemaligen Freiburger in der Rotation überholt.

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