Bundesliga

Bundesliga-Trainer unter Druck: Rose und Hütter stehen als "Schattentrainer" bereit

Dominik Hager
Marco Rose und Adi Hütter haben derzeit keinen Job
Marco Rose und Adi Hütter haben derzeit keinen Job / Pool/GettyImages
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Während die neue Saison immer mehr Fahrt aufnimmt sind zwei bekannte Trainer-Gesichter aktuell arbeitslos. Die Rede ist von Marco Rose und Adi Hütter, die nach der Spielzeit 2021/22 vom BVB bzw. von Borussia Mönchengladbach vor die Tür gesetzt wurden. Dies bedeutet aber noch lange nicht, dass die beiden Coaches nach Ablauf der laufenden Saison immer noch ohne Job sind. Laut Sportbild stehen die beiden als "Schattentrainer" bei dem ein oder anderen Klub auf der Liste.


Die Saison ist zwar noch nicht alt, jedoch haben sich ersten kleineren Krisen bei so manchem Klub aufgetan. Insbesondere Bayer 04 Leverkusen patzte mit dem Pokal-Aus gegen Elversberg und drei Niederlagen zum Bundesliga-Start krachend. Selbst wenn sich die Werkself zuletzt mit einem 3:0-Erfolg gegen Mainz freischwimmen konnte, könnte der Stuhl von Gerardo Seoane in den nächsten Wochen noch gehörig wackeln.

Enttäuschender Saisonstart: Auch Tedesco unter Druck

Ein wenig Druck dürfte zudem RB-Leipzig-Coach Domenico Tedesco verspüren, der mit seinem Team nur fünf Zähler in den ersten vier Partien sammeln konnte. Es ist nicht weit hergeholt, dass insbesondere Marco Rose ein sehr interessanter Kandidat für die Leipziger wäre. Der Coach hat schließlich schon für RB Salzburg erfolgreich gearbeitet und passt sehr gut ins RB-Konzept. Als Übungsleiter von Gladbach und Dortmund hat er zudem schon Erfahrung bei Bundesliga-Top-Klubs gesammelt.

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass Rose in Zukunft mal als Leipzig-Trainer tätig sein wird, jedoch wird dies vorerst wohl noch nicht passieren. Der Coach möchte sich eine kleine Auszeit gönnen und eigentlich erst nach der WM einen neuen Job annehmen. Klar ist aber auch, dass er sich ein gutes Angebot zu jeder Zeit anhören würde.

Hütter nach Gladbach-Zeit ohne Trumpfkarten in der Hand

Ein Vorteil von Rose ist sicherlich, dass sein Ruf noch immer in Takt sein dürfte, da seine Arbeit beim BVB jetzt auch nicht gänzlich unerfolgreich war. Bei Adi Hütter ist die Sachlage schon ein wenig schwieriger. Seine Amtszeit in Gladbach war eine absolute Enttäuschung, was den ein oder anderen interessierten Verein durchaus abschrecken dürfte. Der Österreicher ist wohl eher ein Kandidat für mittelmäßige Bundesliga-Klubs oder Vereine aus dem Ausland. Bei Leipzig und Leverkusen dürfte er auf dem Zettel deutlich unter dem Namen Marco Rose zu finden sein.

All zu große Sorgen um seine Zukunft muss sich aber auch Hütter nicht machen. Im schnelllebigen Trainergeschäft kann immer viel passieren und auch in dieser Spielzeit werden wieder zahlreiche Positionen frei werden.

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