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Bundesliga

Gosens will weiter in die Bundesliga: "Traum werde ich mir noch erfüllen"

Stefan Janssen
Robin Gosens.
Robin Gosens. / Jonathan Moscrop/Getty Images
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Nationalspieler Robin Gosens ist einen ungewöhnlichen Karriereweg gegangen und hat bislang noch nie in der Bundesliga gespielt. Diesen Traum will sich der 27-Jährige aber nach wie vor eines Tages erfüllen.


Robin Gosens spielt seit Jahren auf einem konstant hohen Level bei Atalanta Bergamo in der Serie A und inzwischen auch regelmäßig in der Champions League. Zudem machte er bei der Euro 2020 im Trikot der DFB-Elf auf sich aufmerksam. Doch von großen Vereinen wie Real Madrid oder Manchester City träumt der linke Flügelspieler trotzdem nicht, sein Ziel lautet weiterhin: Bundesliga.

"Ich habe ja nie einen Hehl daraus gemacht, dass es mein Traum ist, in die Bundesliga zu wechseln", bekräftigte Gosens im Rahmen eines Camps seiner "Träumen lohnt sich"-Stiftung (via Sky). "Den Traum will ich und werde ich mir definitiv auch noch erfüllen." Der Zeitpunkt ist allerdings noch unklar: "Ich fühle mich gut, wir spielen Champions League. Daher sehe ich nicht die absolute Notwendigkeit, unbedingt zu wechseln."

"Ich will in Deutschland spielen, will mich da für ein Trikot zerreißen."

Robin Gosens.

Für welchen Verein, das ist Gosens recht egal. Hauptsache das Gesamtpaket stimme: "Das war mir immer das Wichtigste. Auch wichtiger als Kohle oder so. Und ob das dann jetzt Leverkusen, Gladbach oder irgendwo anders ist, das ist dann zweitrangig."

Gosens will am liebsten für Schalke spielen

Wobei, eine Präferenz für ein bestimmtes Trikot, für das er spielen will, gibt es dann doch - auch, wenn das aktuell im Unterhaus weilt: "Am liebsten natürlich für das blau-weiße von Schalke. Aber wenn es nicht das blau-weiße ist, dann auch gerne für andere Farben, wenn das Projekt dahinter passt."

2019 wäre er bereits beinahe zu Königsblau gewechselt, der Transfer platzte aber. Damals eine Enttäuschung für Gosens, doch im April dieses Jahres sagte er der Funke Mediengruppe: "Jetzt, zwei Jahre später, muss man aber sagen, dass dieses Unglück vielleicht das Beste war, was mir passieren konnte."

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