Borussia Mönchengladbach

Deadline Day: Was in Gladbach noch passieren könnte

Daniel Holfelder
Gladbach-Sportdirektor Roland Virkus hat am Deadline Day noch allerhand zu tun
Gladbach-Sportdirektor Roland Virkus hat am Deadline Day noch allerhand zu tun / Christof Koepsel/GettyImages
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Am Donnerstag um 18 Uhr schließt das Transferfenster. Bis dahin könnten sich bei Borussia Mönchengladbach sowohl auf der Abgaben- als auch auf der Zugangsseite noch einige neue Entwicklungen ergeben. Ein Überblick:


Nico Elvedi

Dem Innenverteidiger soll ein Angebot von West Ham United vorliegen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist ein Transfer jedoch kein Thema. Elvedi selbst antwortete am Mittwoch auf die Frage nach einem kurzfristigen Wechsel: "Da braucht ihr euch keine Sorgen machen!"

Jordan Beyer

Der 22-Jährige hat es unter dem neuen Trainer Daniel Farke nicht leicht. Momentan ist Beyer nur Innenverteidiger Nummer fünf. Deshalb ist es durchaus möglich, dass noch eine kurzfristige Leihe zustande kommt. Eintracht Frankfurt gilt als heißester Interessent. Geht nach neuesten Infos aber wohl leer aus.

Am Donnerstag trainierte Beyer schon nicht mehr in Gladbach - sondern war auf dem Weg nach England. Dort soll er seinen Leih-Deal zu Zweitligist FC Burnley abwickeln.

Julian Weigl

Der Wunschspieler von Daniel Farke soll unbedingt noch von Benfica Lissabon ausgeliehen werden. Laut Angaben von Sky wird der Ex-Dortmunder am heutigen Donnerstag zum Medizincheck erwartet - die geplante Leihe wird also noch über die Bühne gehen. Coup für die Borussia!

Max Aarons

Der 22-jährige Rechtsverteidiger ist ein Eigengewächs von Premier-League-Absteiger Norwich City. Trainer Daniel Farke kennt ihn daher bestens. Die Verantwortlichen sollen am Deadline Day ein zweites, verbessertes Angebot hinterlegt haben. Das erste wurde noch abgelehnt. Konkurrenz kommt allerdings vom FC Villarreal. Schon sehr fraglich, ob die Borussia einen Deal finanziell stemmen kann...

Max Eberl

Von der Transfer-Deadline nicht betroffen ist die Personalie Max Eberl. Dass der im Frühjahr zurückgetretene Sportdirektor zu RB Leipzig wechseln möchte, ist kein Geheimnis mehr. Knackpunkt ist die Ablösesumme, die die Roten Bullen an die Borussia überweisen sollen. Laut Bild-Zeitung stehen rund zehn Millionen Euro im Raum.

Die Verhandlungen zwischen beiden Klubs haben bereits begonnen. Allerdings verlief ein erstes Gespräch zwischen Gladbachs Finanz-Geschäftsführer Stephan Schippers und RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff "nicht zielführend", wie die Borussia erklärte. Demnach ist RB (noch) nicht bereit, die Gladbacher Forderungen zu erfüllen.

Wie lange die Verhandlungen noch andauern werden, lässt sich nicht seriös prognostizieren. Fest steht jedoch, dass die Borussia Eberl, dessen Vertrag noch bis 2026 datiert ist, nicht so einfach ziehen lassen wird.


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