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Borussia Dortmund lässt Reus und Hummels zappeln

Christian Naß
Alex Grimm/GettyImages
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Bei Borussia Dortmund steht nach einer enttäuschenden Saison ein großer Umbruch bevor. Auch die Verträge von Kapitän Marco Reus und Mats Hummels laufen zum Ende der kommenden Saison aus. Mit einer Verlängerung der Arbeitspapiere tun sich die Verantwortlichen beim BVB schwer.


Auch wenn Sebastian Kehl offiziell erst im Sommer den Posten des sportlichen Leiters von Michael Zorc übernimmt, ist er bereits jetzt die treibende Kraft im bevorstehenden Umbruch bei Borussia Dortmund. Mit Nico Schlotterbeck und Niklas Süle wurden in der Innenverteidigung bereits die Weichen für die Zukunft gestellt. Und obwohl ein Transfer von Top-Stürmer Erling Haaland einiges an Geld in die Kassen des BVB spülen würde, müssen auch andere Spieler den Verein lassen.

Zu möglichen Abgängen gibt es bereits reichlich Spekulationen. Raphael Guerreiro, Manuel Akanji und Julian Brandt werden als Streichkandidaten gehandelt. Aber auch die Verträge von Marco Reus und Mats Hummels laufen im Sommer 2023 aus.

Keine Eile beim BVB - Gespräche mit Reus und Hummels nicht weit vorangetrieben 

Wie die Ruhr Nachrichten wissen, werden sowohl Reus als auch Hummels ihre Karrieren in Dortmund beenden. Offen ist nur noch, wann es so weit sein könnte. Deswegen hat Kehl bei den Gesprächen über die Zukunft der beiden Akteure vorerst auch keinen Zeitdruck seitens der Geschäftsführung des Vereins. "Warum sollen wir mit beiden 18 Monate vor Vertragsende verlängern, wenn sich dann herausstellen könnte, dass sie ihre Leistung nicht mehr abrufen können?", merkte Hans-Joachim Watzke an. 

Marco Reus, der im Mai 33 Jahre alt wird, ist in dieser Saison immer noch ein Leistungsträger bei den Schwarz-Gelben. In den bislang 39 Pflichtspielen dieser Saison stand der Kapitän immer in der Startelf. Dabei erzielte er 13 Tore und bereitete 18 weitere Treffer vor. 

Bei Hummels, der Ende des Jahres 34 Jahre alt wird, haben sich die Einsatzzeiten im Vergleich zur Vorsaison deutlich reduziert. Absolvierte der Innenverteidiger in der vergangenen Spielzeit noch 48 Pflichtspiele für die Borussia, so sind es bislang in dieser Saison nur 32. Derzeit laboriert der Rechtsfuß an einer Muskelverletzung. 

Die Ruhr Nachrichten gehen davon aus, dass die beiden Routiniers im Falle einer Vertragsverlängerung mit deutlichen Gehaltseinbußen leben müssten. Aktuell gehören sowohl Reus als auch Hummels zu den Topverdienern in Dortmund.


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