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Borussia Dortmund bleibt bei Trainersuche entspannt: "Lassen uns nicht treiben"

Florian Bajus
Hält sich bei der Trainerfrage zurück: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke
Hält sich bei der Trainerfrage zurück: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke / Thomas Lohnes/Getty Images
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Borussia Dortmund will sich bei der Beantwortung der Trainerfrage Zeit lassen. Das bekräftigte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im Interview mit der WAZ. Zu potentiellen Kandidaten wollte sich der 61-Jährige nicht äußern.

Mit einer zeitnahen Entscheidung darüber, wer den Trainerposten bei Borussia Dortmund zur kommenden Saison übernehmen wird, ist nicht zu rechnen, wie Hans-Joachim Watzke betonte. "Irgendwann" wolle man über die Trainerfrage entscheiden, so der Geschäftsführer des BVB, "wir lassen uns nicht treiben und nehmen uns alle Zeit, die wir benötigen."

Seit Mitte Dezember fungiert Edin Terzic als Interimstrainer. Der Nachfolger von Lucien Favre gewann sechs von zehn Pflichtspielen, kassierte allerdings Niederlagen gegen Union Berlin (1:2), Bayer Leverkusen (1:2) und Borussia Mönchengladbach (2:4). Unter seiner Leitung spiele der BVB "wieder besser Fußball", sagte Watzke, dennoch ist offen, ob der 38-Jährige den Posten über den Sommer hinaus behalten oder abgelöst wird.

Hat bis Saisonende das Zepter beim BVB in der Hand: Edin Terzic
Hat bis Saisonende das Zepter beim BVB in der Hand: Edin Terzic / Frederic Scheidemann/Getty Images

"Wir sind, was das angeht, sehr entspannt. Zwischen Edin und uns herrscht die größtmögliche Offenheit. Seit vielen Jahren", betonte Watzke. Federführend in der Trainerfrage seien Sportdirektor Michael Zorc und Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl, Watzke selbst wolle sich mit der "Beurteilung der sportlichen Situation" zurückhalten, da er aufgrund der Corona-Pandemie "sehr weit weg von der Mannschaft" sei.

Konkrete Namen will Watzke nicht kommentieren: "Es wäre respektlos, über einen Trainer zu sprechen, der aktuell bei einem anderen Klub arbeitet", sagte er. Bislang wurde einheitlich darüber spekuliert, dass Terzic im Sommer abgelöst wird; übereinstimmenden Medienberichten zufolge gilt Borussia Mönchengladbachs Chef-Coach Marco Rose als Wunschlösung der BVB-Verantwortlichen.


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Der gebürtige Leipziger heuerte 2019 am Niederrhein an und führte den Verein in seiner ersten Saison in die Champions League, lässt seit Wochen jedoch auf ein Bekenntnis warten und soll laut Sport Bild eine Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro besitzen. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hofft auf eine zeitnahe Entscheidung des 44-Jährigen (zitiert via BILD): "Wir wollen so schnell wie möglich Klarheit haben. Wir werden uns zügig einigen, ein Stück weit entscheidet das ja auch Marco, damit wir Planungssicherheit haben."

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