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Bericht: Sosa mit Ausstiegsklausel beim VfB - Erste Gespräche mit Barça?

Daniel Holfelder
Borna Sosa
Borna Sosa / Christian Kaspar-Bartke/GettyImages
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Stuttgarts Borna Sosa weckt Begehrlichkeiten. Offenbar sind der FC Barcelona und der BVB am Linksverteidiger interessiert. Mit Barça soll es sogar bereits erste Gespräche gegeben haben.


Bei Stuttgarts 0:2 gegen den BVB am vergangenen Freitag sollen Barça-Vertreter laut Sky auf der Tribüne gesessen haben, um den 24-Jährigen vor Ort unter die Lupe zu nehmen. Sport1 berichtet von einem Treffen zwischen der Sosa-Seite und den Verantwortlichen der Katalanen im Anschluss an der Partie. Der 24-Jährige soll beim Treffen dabei gewesen sein.

Ausstiegsklausel bei Sosa?

Sky will außerdem erfahren haben, dass Sosa den VfB für eine festgeschriebene Ablösesumme von 25 Millionen Euro verlassen kann. Gegen diese Information sprechen verschiedene Aussagen von VfB-Sportdirektor Sven Mislintat, wonach die Schwaben keine Ausstiegsklauseln mehr in ihre Verträge einbauen.

Das sei eine Lehre aus dem Verlust von Ozan Kabak im Sommer 2019, der damals aufgrund einer Ausstiegsklausel zu Schalke wechselte. Da Sosas Vertrag im Herbst 2020 zum letzten Mal verlängert wurde (bis 2025), würde es ein wenig verwundern, wenn im Arbeitspapier des Kroaten nun doch eine Ausstiegsklausel verankert wäre. Auf der anderen Seite könnte dies ein notwendiger Kompormiss gewesen sein, um den Kroaten bis 2025 an den VfB zu binden.

Trotzdem ergibt das Barça-Interesse Sinn. Bei den Katalanen beackert Jordi Alba die linke Abwehrseite. Der Spanier befindet sich mit 33 Jahren inzwischen im Herbst seiner Karriere. Albas Ersatzmann Alex Balde ist erst 18 Jahre alt und daher wohl noch zu jung, um kurz- oder mittelfristig die Nachfolge auf der Linksverteidigerposition anzutreten.

Sosa hingegen hat sich in dieser und der letzten Saison mit starken Leistungen für höhere Aufgaben empfohlen. Dem Vernehmen nach wollte auch Bayern-Coach Julian Nagelsmann den Linksfuß im vergangenen Winter gerne verpflichten. Die Bayern-Bosse legten jedoch ihr Veto ein.

Sosa für den BVB zu teuer?

Nach Sport1-Informationen hat auch der BVB seine Fühler nach Sosa ausgestreckt. Allerdings seien den Schwarz-Gelben die kolportierten 25 Millionen zu hoch.

In Dortmund ist Raphaël Guerreiro hinten links eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Allerdings läuft der Vertrag des Franko-Portugiesen 2023 aus. Eine Sosa-Transfer wäre also realistisch, sofern Guerreiro seinen Vertrag nicht verlängert und den BVB bereits in diesem Sommer verlässt. Neben Sosa gelten auch Ramy Bensebaini und David Raum als potenzielle Kandidaten. An Bensebaini soll der FC Barcelona ebenfalls Interesse zeigen.


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