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Boateng-Nachfolger? FC Bayern hat Upamecano weiter auf dem Schirm

Nov 12, 2020, 3:13 PM GMT+1
Dayot Upamecano
Dayot Upamecano bleibt offenbar ein Thema beim FC Bayern | Boris Streubel/Getty Images
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Der FC Bayern bietet Jerome Boateng offenbar keinen neuen Vertrag an. Das berichtete BILD am Donnerstag. Als Ersatz wird Dayot Upamecano von RB Leipzig gehandelt.

Schon 2018 und 2019 stand Jerome Boateng vor einem Abschied beim FC Bayern, im Sommer 2021 soll die Trennung endgültig vollzogen werden - so will es BILD erfahren haben. Nach dem Abschied von Franck Ribéry, Arjen Robben und Rafinha im Mai 2019 würde damit ein weiterer Mosaikstein einer Ära wegbrechen: Boateng steht seit 2011 in München unter Vertrag, absolvierte bis dato 333 Pflichtspiele und gehörte in den Triple-Jahren 2013 und 2020 zur Stammelf.

Nach Informationen von Sport1 sollen Boateng und sein Berater Damir Smoljan verwundert auf die Meldung reagiert haben, da man über die angebliche Trennung nicht informiert worden sei. Erst vor einer Woche öffnete Smoljan die Tür für Verhandlungen: "Wir sind offen für Vertragsgespräche", sagte er gegenüber dem TV-Sender.

FC Bayern: Interesse an Upamecano wird erneut thematisiert

Mittlerweile hat BILD einen möglichen Nachfolger ins Spiel gebracht: Demnach sollen die Bayern an Dayot Upamecano interessiert sein. Der Franzose wurde bereits zum Ende der vergangenen Saison mit einem Wechsel zum Rekordmeister in Verbindung gebracht, verlängerte seinen Vertrag bei RB Leipzig allerdings bis 2023. Dem Boulevardblatt zufolge könne er die Sachsen aber für eine Ausstiegsklausel in Höhe von etwa 50 Millionen Euro verlassen.

Ähnlich ging RB bereits bei Timo Werner vor, dessen Vertrag im Sommer 2019 ebenfalls verlängert worden war, da dieser zum 30. Juni 2020 ausgelaufen wäre. Die Ausstiegsklausel wurde schließlich vom FC Chelsea aktiviert.

Die Leipziger werden unterdessen bereits mit einem neuen Innenverteidiger in Verbindung gebracht. Wie die türkische Tageszeitung Milliyet berichtet, soll der Bundesligist an Marcao von Galatasaray Istanbul interessiert sein. Im Gegenzug könnte der an Galatasaray verliehene Marcelo Saracchi endgültig an den türkischen Spitzenklub abgegeben werden. Zusätzlich zu Saracchi biete man eine Ablösesumme über 13 Millionen Euro.

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