Bayern München

Bericht: Bayern-Leihgabe Douglas Costa wurde den Wolves angeboten

Simon Zimmermann
Douglas Costa wird bei den Wolves gehandelt
Douglas Costa wird bei den Wolves gehandelt / Alexander Hassenstein/Getty Images
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Neue Gerüchte um Douglas Costa. Der Brasilianer soll den Wolverhampton Wanderers angeboten worden sein. Die Spekulationen um einen Leih-Abbruch zum FC Bayern werden damit genährt. Dennoch sprechen zwei Punkte für einen Verbleib in München.

Nachdem Douglas Costa am vergangenen Sonntag im Heimspiel gegen den SC Freiburg im Bayern-Kader fehlte, kamen in Italien Gerüchte auf, die Leihe von Juventus Turin zum Rekordmeister könnte im Winter abgebrochen werden. Die Gazzetta dello Sport brachte eine erneute Leihe ins Spiel - dieses Mal in die Premier League. Ohne dabei jedoch einen konkreten Klub zu nennen.

Das macht drei Tage später der als seriöse Quelle bekannte Telegraph von der Insel. Der behauptet zumindest, dass Costa den Wolverhampton Wanderers angeboten worden sei. Für die aktuelle Winter-Transferphase. Nach dem Schädelbruch von Mittelstürmer Raúl Jiménez und einem enttäuschenden 14. Platz suchen die Wolves noch nach weiteren Offensiv-Verstärkungen.

Wolves haben Mittelstürmer Willian José an der Angel

Ob das Costa sein wird, darf allerdings bezweifelt werden. Zum einen, weil laut Telegraph Stürmer Willian José von Real Sociedad im Anflug sein soll. Auch wenn der 29-jährige Brasilianer ein echter Eins-zu-sein-Ersatz für Jimenez wäre. Anders als Costa, der bekanntlich lieber über den Flügel kommt.

Vor allem aber dürften die Bayern-Verantwortlichen nicht an einem Leih-Abbruch interessiert sein. Beim knappen Sieg in Augsburg stand der Brasilianer zumindest wieder im Spieltagskader, blieb aber ohne Einsatz.

"Der Konkurrenzkampf ist aktuell sehr groß" - und das soll auch so bleiben

"Douglas hat eine Phase gehabt, wo er sehr hart gearbeitet hat. Wir versuchen ihn den nächsten Schritt weiterzubringen. Der Konkurrenzkampf ist aktuell sehr groß, daher müssen wir von Spiel zu Spiel abwarten. Jeder Spieler muss aber mit so einer Situation zurechtkommen und dem Trainer zeigen, was für eine Qualität er hat und im Training noch einmal eine Schippe oben drauflegen", erklärte FCB-Coach Hansi Flick.

Klingt danach, als sei Costa aktuell einfach ein wenig hinten dran. Nicht aber danach, dass er gehen soll. Denn auf den FC Bayern warten noch viele harte Wochen bis zum Sommer. Für Costa wird es also wohl er im Sommer auf die Insel gehen. Eine Zukunft bei Juve, wo er noch bis 2022 unter Vertrag steht, hat der 30-Jährige nicht mehr.

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