Berater bestätigt lukratives Angebot - Sorgt Selke für eine faustdicke Überraschung?

Davie Selke kann nicht mehr in den Abstiegskampf eingreifen und steht wohl vor einem Abschied aus Köln. Ein lukratives Wüsten-Angebot lockt. Noch besteht aber die Möglichkeit, dass der Angreifer alle überrascht.
Die Zukunft von Davie Selke ist noch offen.
Die Zukunft von Davie Selke ist noch offen. / Lars Baron/GettyImages
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Davie Selke muss vom Sofa aus mitansehen, wie der 1.FC Köln dem Abstieg von Spieltag zu Spieltag näher kommt. Der 29-Jährige, der mit sechs Saisontoren bester Schütze seines Teams ist, laboriert an einem Mittelfußbruch und wird erst in der kommenden Saison wieder eingreifen können.

Der Effzeh kann nur noch gerettet werden, wenn entweder Union Berlin oder Mainz 05 die verbliebenen zwei Spiele verlieren. Sechs Punkte für die Kölner sind dabei eine Grundvoraussetzung. Eine schwierige Aufgabe, weshalb auch die Wahrscheinlichkeit besteht, dass Selke nie wieder für die Kölner auflaufen wird.

Gut dotierte Anfrage aus Saudi-Arabien: Köln-Verbleib nicht ausgeschlossen?

Wie Berater Akeem Adewunmi gegenüber Sky bestätigte, liegt Selke unter anderem eine lukrative Offerte aus Saudi-Arabien vor. "Ich kann bestätigen, dass es für Davie mehrere Interessenten aus dem Ausland gibt. Wir haben auch eine konkrete und sehr gut dotierte Anfrage aus Saudi-Arabien vorliegen“, verdeutlichte er. Sky-Informationen zufolge haben zudem Teams aus der MLS, Südkorea und Italien Interesse an Selke.

Einen Verbleib in Köln wollte Adewunmi aber auch nicht ausschließen. Ihmzufolge identifiziere sich Selke "zu 100 Prozent mit dem 1. FC Köln" und würde mit dem Domstadt-Klub "am liebsten weiterhin in der Bundesliga spielen".

Steigen die Kölner allerdings in die 2. Bundesliga ab, ist ein Selke-Verbleib schwer zu realisieren. "Ein möglicher Abstieg macht die Sache nicht leichter, da sein aktueller Vertrag [bis 2026] dann keine Gültigkeit mehr besitzt", bestätigte der Spielerberater. Köln bleibe jedoch "der allererste Ansprechpartner" für die Selke-Seite. "Wir schauen jetzt mal, was möglich ist und was sich die Kölner Verantwortlichen vorstellen", führte Adewunmi weiter aus.

Für weniger Geld in Liga zwei? Selke könnte alle überraschen

Selke gehört gemäß Salary Sports mit einem Jahresgehalt von 1,6 Millionen Euro zu den Top-3-Verdienern der Kölner. Demnach würde der Effzeh wohl nur mit einem geringeren Gehalt mit Selke weitermachen wollen und können. Es ist kaum vorstellbar, dass der Angreifer eine solche Offerte annimmt, sollten tatsächlich lukrative Angebote aus dem Ausland da sein.

Zumindest wäre es ziemlich erstaunlich, sollte sich Selke tatsächlich als der Typ Spieler herausstellen, der für wenige Kohle in die 2. Liga geht und versucht, die Kölner wieder ins Oberhaus zu schießen. Und doch berichtete die Kölner Rundschau, dass Selke intern signalisiert habe, sich auch im Abstiegsfall einen Verbleib vorstellen zu können. Vielleicht sorgt der 29-Jährige also doch für eine faustdicke Überraschung und vollzieht dabei gleichermaßen noch einen Image-Wandel. Für den 1. FC Köln, der ja eine Transfersperre bis Januar 2025 besitzt, wäre ein Selke-Verbleib von enormer Bedeutung.


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