Bayern München

Benjamin Pavard gesteht Wechsel-Überlegungen: "Viele Fragen gestellt"

Dominik Hager
Benjamin Pavard hat sich Gedanken um Bayern-Abschied gemacht
Benjamin Pavard hat sich Gedanken um Bayern-Abschied gemacht / Alex Grimm/GettyImages
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Benjamin Pavard hatte eigentlich das Ziel, beim FC Bayern als Innenverteidiger durchzustarten. Mit der Verpflichtung von Matthijs de Ligt wurde jedoch deutlich, dass dieser Plan nicht aufgehen kann. Angesichts der zusätzlichen Ankunft von Noussair Mazraoui hat Julian Nagelsmann zudem die Option, einen offensivstärkeren Rechtsverteidiger aufzustellen. Demnach galt Pavard im Sommer als Verkaufskandidat. Nun bestätigte der Franzose, dass er mit einem Wechsel geliebäugelt hat.


Benjamin Pavard gehört in der laufenden Saison zu den besten und konstantesten Bayern-Spieler. Demnach gelang es ihm auch, seinen Konkurrenten Noussair Mazraoui zumindest bis zu seiner eigenen Verletzungspause auf die Ersatzbank zu verdrängen.

Vor einigen Wochen war sich der Münchner Defensiv-Allrounder jedoch gar nicht mehr sicher, ob seine Zukunft überhaupt beim FCB liegen soll. "Ich habe mir im Sommer selbst viele Fragen gestellt. Ich hatte Angebote von verschiedenen Klubs", erklärte Pavard im Interview mit Téléfoot. Ein Gespräch mit Trainer Julian Nagelsmann habe ihm dann allerdings verstehen gegeben, dass er "Teil seiner Planungen" sei.

Über seine letzte Saison sagte der Franzose, dass er im privaten Bereich "eine schwierige Zeit" hatte. "Ich war nicht glücklich, konnte nicht gut Fußball spielen, weil die Dinge in meinem Leben nicht gut liefen. Jetzt liegt das alles hinter mir", verriet er.

Top-Klubs umwerben Pavard: Wechsel zu PSG oder Juve im Sommer 2023?

Zudem kann sich der Verteidiger, der im Sommer von Top-Klubs wie PSG, Juve, Manchester United und FC Chelsea umworben wurde, vorstellen, "vielleicht eines Tages zu einem der genannten Klubs zu gehen". Noch ist Pavard bis 2024 an den FC Bayern gebunden. Vertragsgespräche müssten also so langsam anlaufen und der deutsche Rekordmeister dürfte alle Hände damit zu tun haben, den 26-Jährigen zu einer Verlängerung zu bewegen.


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