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Trainerstuhl bei Benfica wackelt: Wird Pirlo Jesus-Nachfolger?

Nikolas Pfannenmüller
Andrea Pirlo wurde als Trainer von Juventus Turin nach nicht einmal einem Jahr entlassen.
Andrea Pirlo wurde als Trainer von Juventus Turin nach nicht einmal einem Jahr entlassen. / Danilo Di Giovanni/GettyImages
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Seit Ende Mai 2021 ist Andrea Pirlo als Trainer vereinslos. Dieser Zustand könnte sich jedoch bald ändern. Bei Benfica Lissabon wackelt der Stuhl von Jorge Jesus. Pirlo gilt als Nachfolgekandidat.


Als Trainer ist Andrea Pirlo noch recht unerfahren. Insgesamt erst eine Saison stand der 42-Jährige an der Seitenlinie. Nach Ende der Spielzeit 2020/2021 entschied sich sein Arbeitgeber Juventus Turin, den früheren Profi vor die Tür zu setzen.

Nachdem die Piemontesen zum ersten Mal seit 2011 nicht italienischer Meister geworden waren und in der Champions League bereits im Achtelfinale am FC Porto scheiterten, war das Kapitel Pirlo bei Juventus schneller beendet als gedacht.

Obwohl Cristiano Ronaldo damals noch für die Alte Dame auflief, konnte sich das Team erst am letzten Spieltag für die Champions League qualifizieren.

Zu Beginn der neuen Saison unterschrieb Pirlo keinen Vertrag bei einem anderen Klub, der ehemalige Weltklasse-Mittelfeldspieler ist einer der aktuell namhaftesten verfügbaren Trainer.

Benfica soll Pirlo schon kontaktiert haben

Vor allem kriselnde Klubs könnten mit dem Gedanken spielen, bei Pirlo anzufragen. Benfica Lissabon soll darüber nachdenken, seinen Trainer Jorge Jesus freizustellen. Pirlo gilt nach Informationen des Fußballportals Calcicomercato als potentieller Nachfolger.

Es wird berichtet, dass Vereinspräsident Rui Costa schon mit Pirlo Kontakt aufgenommen haben soll, um herauszufinden, ob dieser bereit ist, auf der Bank Platz zu nehmen.

Jorge Jesus steht unter Druck

Am vergangenen Donnerstag verlor Benfica im portugiesischen Pokal mit 0:3 gegen den FC Porto, obwohl Porto eine komplette Halbzeit mit zehn Mann spielen musste.

In der Liga liegt Benfica als Dritter jeweils vier Punkte hinter dem FC Porto und Sporting Lissabon zurück. Am 30. Dezember kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen Benfica und Porto, diesmal in der Liga. Für die Mannschaft um den Ex-Dortmunder Julian Weigl ist es ein richtungsweisendes Spiel - auch für den Trainer.

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