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Upamecano mit nächstem Patzer: Wann kommt die Chance für Nianzou?

Dominik Hager
Dayot Upamecano hat sich gegen Leverkusen einen erneuten Patzer geleistet
Dayot Upamecano hat sich gegen Leverkusen einen erneuten Patzer geleistet / Alex Grimm/GettyImages
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Dayot Upamecano leistete sich in der laufenden Spielzeit schon mehrere folgenschwere Aussetzer. Gegen Bayer 04 Leverkusen schoss der Innenverteidiger den nächsten Mega-Bock und hatte massives Glück, dass Leverkusen-Youngster Adli daraus keinen Profit ziehen konnte. Trotzdem stellt man sich die Frage, warum Upamecano sich diese Fehler leisten kann, wohingegen Nianzou kaum mal eine Chance erhält.


Manche Fehler darf man sich in Spitzenspielen normalerweise einfach nicht erlauben. Was Dayot Upamecano in der laufenden Saison abliefert, ist einfach nicht souverän und konstant genug.

Nach dem Leverkusen-Spiel hat Julian Nagelsmann nun ein Gespräch mit dem Spieler angekündigt.

"Ich werde mit ihm reden und ihm Lösungen aufzeigen. Upa weiß, dass er dort keinen Rückpass spielen muss", erklärte der Coach und fügte an, dass man in einer solchen Situation einfach mal den Ball lang klären muss.

Wir dürfen gespannt sein, ob der erneute Patzer Upamecano fürs Erste den Stammplatz kosten könnte. In der zweiten Reihe lauert schließlich auch ein Taguy Nianzou auf seine Chance. Anders als Dayot Upamecano scheint dieser allerdings keinen Kredit beim Trainer zu besitzen.

Nianzou für riskantes Spiel in der Kritik

Tatsächlich monierte Nagelsmann häufiger, dass das Spiel von Nianzou oft zu mutig, naiv und fehleranfällig sei. Dementsprechend findet sich der junge Franzose auch regelmäßig auf der Bank wieder und bekommt nicht mal die Chance, sich weiter zu entwickeln.

Man bekommt immer mehr das Gefühl, dass hier nach zweierlei Maß gemessen wird. Dies kann natürlich damit zu tun haben, dass Nagelsmann die Qualitäten von Upamecano genaustens kennt. Eine weitere Rolle spielt sicherlich auch die enorme Ablöse des Ex-Leipzigers und die Hoffnung, dass er der neue Abwehrchef werden könnte. Bislang wird der Sommer-Neuzugang den Hoffnungen jedoch kaum gerecht.

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