Bayern München

1:0 in Frankfurt: Die Bayern-Stars in der Einzelkritik

Dominik Hager
Der FC Bayern ist dank Kimmich und Sané wieder in der Erfolgsspur
Der FC Bayern ist dank Kimmich und Sané wieder in der Erfolgsspur / Alex Grimm/GettyImages
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Der FC Bayern konnte mit der besten Leistung der letzten Wochen Eintracht Frankfurt mit 1:0 besiegen. Die Münchner agierten diesmal aus einer kompakten Defensive heraus und kamen mit fortlaufender Spieldauer zu immer größeren Chancen. Letztlich war ein genialer Pass von Joshua Kimmich auf Torschütze Leroy Sané der Dosenöffner für die drei Punkte. Die Münchner hielten auch in der Schlussphase mit einer geschlossenen Defensivleistung alles dicht und konnten den Vorsprung auf Dortmund vorläufig verdientermaßen auf neun Punkte ausbauen.


1. Sven Ulreich

Sven Ulreich
Guenther Iby/GettyImages

Obwohl Frankfurt immer wieder mal vor dem Tor auftauchte, hatte Sven Ulreich äußerst wenig zu tun. Der Keeper musste lediglich ein paar Flanken abfangen, bekam allerdings keinen gefährlichen Schuss auf sein Tor. Der Neuer-Vertreter machte einen unaufgeregten und stabilen Eindruck.

Bewertung: 7/10

2. Benjamin Pavard

Benjamin Pavard
Alexander Hassenstein/GettyImages

Durfte heute ein wenig offensiver ran, als man das eigentlich gewohnt ist und nutzte dies auch durchaus für ein paar sehenswerte Aktionen. Bereits in der vierte Minute kam er zu seiner ersten Großchance, die er jedoch vergab. Im weiteren Verlauf belebte er die rechte Seite durchaus und schlug zwei, drei gute Flanken in den Strafraum. In der Defensivbewegung war der Spieler sowohl schnell im Kopf, als auch auf den Beinen und sicherte einige Bälle, die er zum Teil durch ein paar Schludrigkeiten aber auch selbst verloren hatte.

Bewertung: 7/10

3. Dayot Upamecano

Dayot Upamecano
Alexander Hassenstein/GettyImages

Upamecano schlug bei der Kostic-Chance den falschen Laufweg ein, indem er mit Süle den ballführenden Spieler doppeln wollte und den Serben in seinem Rücken aus den Augen verlor. Dies ist aber auch schon alles, was man dem Franzosen vorwerfen kann. Der Innenverteidiger gewann fast jeden Zweikampf und setzte sich auch in den Laufduellen athletisch und robust durch. Insgesamt ein sehr guter Auftritt des zuletzt häufig kritisierten Spielers.

Bewertung: 8/10

4. Niklas Süle

Niklas Süle
Alexander Hassenstein/GettyImages

War im Zentrum der Abwehr am heutigen Tag kaum überwindbar. Süle spielte klar besser als in den letzten Wochen und legte auch eine gute Ausstrahlung an den Tag.

Süle gewann alle seine Zweikämpfe und war auch zur Stelle, wenn es mal brenzlig wurde. In der zweiten Halbzeit leistete er sich ein, zwei Anspielfehler, die jedoch allesamt nicht groß ins Gewicht fielen.

Bewertung: 9/10

5. Lucas Hernández

Lucas Hernandez
Alexander Hassenstein/GettyImages

Der linke Innenverteidiger begann nicht wirklich gut und hatte vor allem im Passspiel so seine Mühe. Völlig unnötig war auch seine gelbe Karte, als er von der anderen Spielfeldseite aus kommend eine Rudelbildung anzettelte.

Der Franzose besann sich dann dann aber wieder auf den Fußball und setzte seine Zweikampfstärke gewinnbringend ein. Mit fortlaufender Spielzeit konnte er immer häufiger brenzlige Szenen gut entschärfen. Letztlich war auch Hernández einer der Garanten für den Sieg.

Bewertung: 8/10

6. Joshua Kimmich

Joshua Kimmich
Alexander Hassenstein/GettyImages

Der Mittelfeld-Leader absolvierte seine beste Partie seit seiner Corona-Pause. Der 26-Jährige bediente bereits in der Anfangsphase Musiala per Flanke mustergültig, jedoch setzte der Youngster den Ball über das Tor. Gut waren auch einige Standards und ein Distanzschuss, den Coman beinahe per Abstauber veredelt hätte.

Sein tödlicher Pass auf Sané brachte schließlich das lange ersehnte 1:0. In den Zweikämpfen machte Kimmich ebenfalls eine gute Figur und musste nur einmal gegen Hrustić in letzter Not ein taktisches Foul begehen. 19 Balleroberungen und 13 gelaufene Kilometer bestätigen seine Glanzvorstellung.

Bewertung: 10/10

7. Marcel Sabitzer

Marcel Sabitzer
Alexander Hassenstein/GettyImages

Dem Neuzugang war das Bemühen redlich anzusehen. In Summe absolvierte der Österreicher auch eine seiner besseren Partien für die Münchner. Sabitzer hatte einige sehr ordentliche Ideen, wobei die letzte Gefährlichkeit fehlte.

In der zweiten Hälfte fiel er dann wieder mit ein, zwei unnötigen Ballverlusten auf. Trotzdem stabilisierte er das Mittelfeld gemeinsam mit Kimmich ganz gut und verlor nur einen Zweikampf.

Bewertung: 6/10

8. Serge Gnabry

Serge Gnabry
Alexander Hassenstein/GettyImages

Serge Gnabry fand in der ersten Halbzeit nur selten statt. In Durchgang zwei hatte er zunächst auch Mühe und konnte einen sehr guten Flankenball unmittelbar vor dem Tor nicht kontrollieren.

Der Offensivspieler steigerte sich jedoch und bediente Robert Lewandowski in der 60. und in der 63. Minute mustergültig. Leider hatte der Pole nicht seinen treffsichersten Tag. Bei seinen eigenen Abschlüssen fehlte Gnabry die letzte Gefährlichkeit. In der zweiten Hälfte war der Nationalspieler dennoch an den meisten guten Szenen beteiligt.

Bewertung: 7/10

9. Jamal Musiala

Jamal Musiala
Alexander Scheuber/GettyImages

Der Youngster kam bereits in der neunten Minute zu seiner größten Torchance, scheiterte aus kurzer Distanz allerdings per Kopf. Leistete sich im weiteren Verlauf einige Ballverluste beim Versuch, mit dem Kopf durch die Wand zu kommen. In der zweiten Hälfte steigerte sich Musiala jedoch und leitete einige Möglichkeiten mit ein. Unter anderem hatte er auch beim 1:0 seine Füße im Spiel. Insgesamt ein ordentliches Spiel.

Bewertung: 6/10

10. Kingsley Coman

Kingsley Coman
Alexander Hassenstein/GettyImages

Begann wie so oft rasant und spielte Da Costa mehrmals schwindlig. Sehr stark war zudem sein Dribbling und sein Distanzschuss in der 24. Minute, mit dem er nur knapp am glänzend reagierenden Trapp scheiterte. Wenig später hätte er beinahe nach einem Schuss von Kimmich per Abstauber getroffen, blieb jedoch an Trapp hängen.

In der zweiten Hälfte fehlte es bei Coman jedoch an klaren Szenen. Außer einer guten Flanke auf Gnabry war wenig Zwingendes dabei.

Bewertung: 7/10

11. Robert Lewandoski

Robert Lewandowski
Alex Grimm/GettyImages

Robert Lewandowski war deutlich aktiver und gefährlicher, als es in den letzten Wochen ab und an der Fall war. Der 33-Jährige bewegte sich viel, rackerte mit und spielte auch mehrere gute Bälle. Lediglich bei seinen Abschlüssen fehlte es an Glück. Der Angreifer vergab in der ersten Halbzeit eine gute Kopfballchance und scheiterte im zweiten Durchgang zweimal freistehend vor Kevin Trapp. Normalerweise kennen wir Lewandowski ein wenig abgezockter.

Bewertung: 6/10

12. Leroy Sané

Leroy Sane
Alex Grimm/GettyImages

Er kam, sah und traf. Nach zuletzt durchwachsenen Auftritten musste Sané zunächst auf der Bank Platz nehmen. Unmittelbar nach seiner Einwechslung war der Joker dann aber mit seinem Treffer zum 1:0 der entscheidende Mann. Recht viel mehr bekamen wir von Sané nicht mehr zu sehen. Dies war jedoch nicht weiter wichtig.

Bewertung: 9/10

13. Marc Roca

Marc Roca
Markus Gilliar/GettyImages

Kam zehn Minuten vor dem Ende für Sabitzer ins Spiel. Fiel anschließend nicht mehr groß auf und spielte einen soliden Part.

Ohne Bewertung

14. Eric Maxim Choupo-Moting

Eric Maxim Choupo-Moting
Alexander Hassenstein/GettyImages

Der Kameruner wurde kurz vor Schluss eingewechselt und hatte auch noch eine Großchance, die er aber ein wenig lasch vergab.

Ohne Bewertung

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