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Bayern-Abschied: Mai vor Wechsel in die Schweiz

Dominik Hager
Lars-Lukas Mai wird sich wohl dem FC Lugano anschließen
Lars-Lukas Mai wird sich wohl dem FC Lugano anschließen / Alexander Hassenstein/GettyImages
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Lars-Lukas Mai hat bei seinen Leih-Vereinen Darmstadt 98 und SV Werder Bremen zwar durchaus solide Leistungen gezeigt, jedoch wurde schnell offensichtlich, dass der 22-Jährige nicht das Niveau für den FC Bayern hat. Demnach hat sich auch schon seit längerer Zeit angedeutet, dass sich die Wege des Innenverteidigers von denen des Rekordmeisters in diesem Sommer trennen. Nun steht Mai vor einem Wechsel in die Schweiz.


Trotz eines bis 2023 laufenden Vertrags wird Lars-Lukas Mai den FCB bereits in diesem Sommer verlassen. Der Innenverteidiger steht laut Angaben der BILD unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Lugano. Der Wechsel soll gemäß des Berichtes schon zeitnah über die Bühne gehen.

Der FC Lugano hat in der vergangenen Saison einen starken vierten Platz in der Super League belegt, die natürlich nicht gerade zu den europäischen Top-Ligen zählt. Mit dem Klub würde Mai zwar nicht international vertreten sein, jedoch könnte der Schritt aus der zweiten Bundesliga zu einem ambitionierten Klub aus der Schweiz genau der richtige sein.

Als großes Abwehr-Talent gehandelt: Folgt Mais Durchbruch in der Schweiz?

Mai wechselte im Jahr 2014 aus der Dresden-Jugend in die U16 der Bayern. Seitdem hat er eine beachtliche Entwicklung hingelegt und zählte zwischenzeitlich als größtes Innenverteidiger-Talent am Bayern-Campus, ehe Chris Richards die Aufmerksamkeit vermehrt auf sich zog. Der 22-Jährige durfte 56-mal für Bayern II ran, hat jedoch den Sprung zu den Profis nie geschafft.

Demnach wurde er zunächst nach Darmstadt und in der abgelaufenen Saison zu Werder Bremen verliehen. Beim SVW absolvierte er in der vergangenen Spielzeit 16 Zweitliga-Partien, kam aber in der Rückrunde nach einer Corona-Infektion nicht mehr groß zum Zug. Nach dem Aufstieg haben die Bremer Niklas Stark und Amos Pieper für die Innenverteidigung geholt, wodurch letztlich auch kein Platz mehr für Mai war.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich der achtmalige U21-Nationalspieler in der Schweiz schlägt, sollte der Deal planmäßig über die Bühne gehen.


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