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Bayer 04 Leverkusen

Deal vor Abschluss: Leverkusen will für Sardar Azmoun tief in die Tasche greifen

Simon Zimmermann
Sardar Azmoun soll nach Leverkusen wechseln
Sardar Azmoun soll nach Leverkusen wechseln / Amin Mohammad Jamali/Getty Images
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Im Angriff dürfte sich noch einiges tun bei der Werkself in dieser Transferperiode. Mit Sardar Azmoun steht ein neuer Mittelstürmer in den Startlöchern. Bayer Leverkusen will für den 26-jährigen Iraner tief in die Tasche greifen.


Gerüchte um einen neuen Mittelstürmer gab es zuletzt bei Bayer einige. Für Basels Arthur Cabral soll man ein Angebot abgegeben haben, das die Schweizer jedoch als zu niedrig befunden haben. Ohnehin scheint ein anderer Torjäger höher in der Gunst der Werkself-Verantwortlichen zu stehen: Sardar Azmoun.

Wie Sport1 nun berichtet, steht eine Einigung um den iranischen Mittelstürmer von Zenit St. Petersburg kurz bevor. Demnach werde Leverkusen 14 Millionen Euro Ablöse zahlen, die durch Boni auf bis zu 18 Millionen Euro steigen kann. Der anstehende Deal sei gegenüber dem TV-Sender bestätigt worden.

Auch Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtete zuvor von fortgeschrittenen Verhandlungen zwischen Bayer und Zenit. Beim russischen Meister der vergangenen drei Jahre steht Azmoun nur noch bis 2022 unter Vertrag, sein aktueller Marktwert wird auf 25 Millionen Euro geschätzt. Starke 19 Tore und sechs Vorlagen legte Azmoun in der abgelaufenen Spielzeit in 24 Einsätzen in der russischen Liga auf.

Kommt der 26-Jährige tatsächlich nach Leverkusen, dürfte einem Wechsel von Joel Pohjanpalo nichts mehr im Wege stehen. Der finnische Torjäger wird vom 1. FC Köln umworben. Auch die Zukunft von Lucas Alario könnte wieder offen sein. Mit dem Argentinier, Patrik Schick und Azmoun hätte Bayer ansonsten drei Mittelstürmer mit Stammplatzpotenzial im Kader.

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