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Bravo vor Rückkehr nach Spanien: Real und Atlético kämpfen um Bayer-Youngster

Dominik Hager
Iker Bravo kehrt wohl nach Spanien zurück
Iker Bravo kehrt wohl nach Spanien zurück / Christof Koepsel/GettyImages
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Bayer-Talent Iker Bravo steht nur ein Jahr nach seinem Wechsel aus der Barca-Jugend nach Leverkusen schon wieder vor dem Abschied. Zuletzt galt ein Wechsel des 17-Jährigen zu Atlético Madrid als sicher, jedoch mischt sich nun offenbar auch Real Madrid in den Transfer-Poker ein.


Im Alter von nur 16 Jahren wechselte Angreifer Iker Bravo im vergangenen Sommer aus Barcelona nach Leverkusen. Spieler und Klub mussten aber erkennen, dass ein derart früher Wechsel nicht immer auch zielführend ist. Der Spieler möchte nach nur einem Jahr bei der Werkself in die spanische Heimat zurück.

Bayer-Chef Fernando Carro bestätigte in der Sendung 'A Diario' von Radio Marca, dass der Youngster wechseln möchte. Dies tat er aber schon mit ein wenig Bedauern. "Iker Bravo möchte nach Spanien zurückkehren, aber ich denke er liegt damit falsch", haderte er. Dem Wechselwunsch des Spielers wird Bayer 04 aber zumindest teilweise dennoch nachkommen. "Wir werden ihn an den Verein abgeben, der uns die besten Konditionen bietet. Wir sprechen über eine Leihe mit Kaufoption", erklärte der Bayer-Boss. Die Chancen zwischen Real und Atlético stehen laut Carro "50:50".

Real und Atlético kämpfen um Bravo: Vorteile für die Königlichen?

Zunächst soll Atlético eine zweijährige Leihe vorgeschlagen haben. Nun ist jedoch laut Marca-Angaben Real Madrid ins Rennen eingestiegen und hat einen Einjahresdeal mit einer Leihgebühr von einer Million Euro und Kaufoption von 15 Millionen Euro vorgeschlagen. Rebell-Journalist Sergio Santos ist der Ansicht, dass die Tendenz des Spielers zu Real geht. Doch auch die von Bayer 04 wird eine Rolle spielen, wie Carro ja untermalt hatte.

Bis jetzt kommt Bravo bei Bayer 04 Leverkusen auf einen Profi-Einsatz. Aussicht auf mehr Spiele schienen aber zuletzt nicht da zu sein. In seinem ersten (und vielleicht einzigen) Jahr in Deutschland soll er Integrations- und Sprachprobleme gehabt haben, wenngleich er von Nachwuchschef Eichin als Typ mit "Power und Emotionen" beschrieben wurde.


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