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Atlético zahlt 20 Mio. Euro: Einigung im Griezmann-Theater

Dominik Hager
Antoine Griezmann bleibt wohl langfristig in Madrid
Antoine Griezmann bleibt wohl langfristig in Madrid / BSR Agency/GettyImages
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Antoine Griezmann zählte einst zu den begehrtesten Stürmern der Welt und wechselte im Sommer 2019 für unfassbare 120 Millionen Euro von Atlético Madrid zum FC Barcelona. Dort floppte der Franzose jedoch, weshalb der Spieler per Leihe zurück zu Atlético wechselte. Der Deal enthält eine Kaufpflicht, die an Einsatzzeiten gebunden ist, weshalb Griezmann zuletzt kaum Spielzeit erhielt. Nun scheinen die Vereine eine andere Lösung gefunden zu haben.


Im Vergleich zu früheren Jahren ist Antoine Griezmann nur noch ein Schatten seiner selbst. Weder der FC Barcelona, noch Atlético Madrid wollen den 31-Jährigen wirklich haben bzw. bezahlen, was zu Unzufriedenheit bei allen Beteiligten geführt hat.

In der laufenden Saison konnte Griezmann wettbewerbsübergreifend drei Tore erzielen und eines vorbereiten. Auffällig ist, dass der Angreifer bei acht seiner zehn Einsätze zwischen 26 und 29 Minuten absolviert hat. Zufall ist da jedoch keiner. Für Griezmann gibt es schließlich eine Kaufpflicht in Höhe von 40 Millionen Euro, die aber erst ab einer gewissen Anzahl von Einsätzen mit mehr als 30 Minuten Spielzeit greift.

Atlético Madrid zeigt jedoch kein Interesse daran, diese 40 Millionen Euro auch zahlen zu müssen. Dies hat zuletzt für Ärger zwischen dem FC Barcelona und Atlético geführt. Die Katalanen wollten gegen dieses Spielchen sogar gerichtlich vorgehen.

Einigung im Griezmann-Streit: Atlético zahlt 20 Millionen Euro

Laut Angaben von Relevo und der Marca konnten sich die beiden Klubs aber nun einigen. Laut dem Bericht sieht die Übereinstimmung so aus, dass die Madrilenen 20 statt 40 Millionen Euro bezahlen, den Spieler aber langfristig unter Vertrag nehmen. Somit kann Atlético auf die Minuten-Spielchen verzichten und den Spieler voll einplanen. Barcelona muss hingegen nicht befürchten, gar nichts für den Akteur zu bekommen und auf dessen Gehalt sitzen zu bleiben.

Der größte Gewinner der Einigung ist aber der Spieler selbst. Fortan zählt nur noch das Leistungsprinzip und er findet sich nicht aufgrund einer ominösen Minuten-Regel auf der Bank. Die Verträge über den Kauf sollen schon in Kürze unterschrieben werden.


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