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Martial will nach Sevilla wechseln - United-Forderungen als Hindernis

Jan Kupitz
Anthony Martial
Anthony Martial / Clive Mason/GettyImages
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Anthony Martial ist an einem Wechsel zum FC Sevilla interessiert. Die finanziellen Forderungen von Manchester United könnten einen Wechsel jedoch verhindern.


Der Berater von Martial hat vor zwei Wochen bekannt gegeben, dass der Franzose im Old Trafford unzufrieden ist, weil er zu wenig Spielzeit bekommt. Ein Tapetenwechsel im Winter ist das anvisierte Ziel des Angreifers, der um einige Interessenten weiß.

Sowohl PSG als auch Lyon werden mit einer Ligue-1-Rückkehr von Martial in Verbindung gebracht, während der FC Barcelona, Juventus Turin und das neureiche Newcastle ebenfalls als mögliche Abnehmer genannt werden.

Laut Sky Sports möchte Martial jedoch am liebsten zum FC Sevilla wechseln, denn der 26-Jährige ist zuversichtlich, dass er im Ramon-Sanchez-Pizjuan-Stadion regelmäßig zum Einsatz kommen wird. Sevillas Starstürmer Youssef En-Nesyri wird voraussichtlich bis Mitte Februar mit einer Muskelverletzung ausfallen - Martial wittert seine Chance, beim Tabellenzweiten von La Liga seine Karriere neu in Schwung zu bringen.

Es heißt sogar, dass Martial in den nächsten Tagen Gespräche mit Ralf Rangnick führen will, um seine Zukunft zu besprechen. Dabei wird er wahrscheinlich seinen Wunsch äußern, mehr Spielzeit zu bekommen, um eine Chance auf die WM-Teilnahme 2022 zu haben - etwas, das er im Old Trafford wohl kaum erreichen wird.

Man United will Martial nur ungern abgeben

90min hat allerdings erfahren, dass die Andalusier nicht mit den finanziellen Forderungen von United mithalten können. Die Red Devils wollen Martial nicht unbedingt abgeben und wären glücklich, sollte er über den Winter hinaus Teil ihrer Mannschaft sein.

Man United würde einer Leihe nur zustimmen, wenn der aufnehmende Verein die Hälfte seines Gehalts - das bei knapp 300.000 Euro pro Woche liegt - übernimmt und sich am Ende des Leihvertrags zu einem verbindlichen Kauf verpflichtet.

Für Sevilla dürfte eine solche finanzielle Verpflichtung ein Problem darstellen, auch wenn sie gute Chancen haben, in der aktuellen Europa-League-Saison tief in die K.o.-Runde vorzustoßen und sich im neuen Jahr für die Königsklasse zu qualifizieren.

Hinzu kommt, dass die jüngste Reihe positiver Covid-19-Fälle beim englischen Rekordmeister die Bedeutung der Kadertiefe unterstrichen hat - ein weiteres Argument, das eher gegen einen Wechsel im Winter spricht.

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