Als Borré-Ersatz: Werder Bremen hat nächsten Argentinier auf dem Zettel

  • Rafael Borré wechselt spätestens im Sommer nach Brasilien
  • Sollte Werder den Angreifer jetzt schon ziehen lassen, braucht es Ersatz
  • Julian Carranza einer der Kandidaten
Julian Carranza jubelt im Trikot der Philadelphia Union
Julian Carranza jubelt im Trikot der Philadelphia Union / ULISES RUIZ/GettyImages
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Werder Bremen will Angreifer Rafael Borré eigentlich nicht ziehen lassen. Es sei denn, die Alternative stimmt. Kommt diese aus Argentinien?

Werder Bremen hat neuerdings offenbar ein Faible für Argentinier. Denn nach 90min-Informationen haben die Grün-Weißen Julian Carranza auf dem Zettel. Der 23-jährige Stürmer spielt derzeit bei Philadelphia Union in der MLS.

Am Osterdeich will man für den Fall der Fälle vorgesorgt haben. Sollte man Borré tatsächlich noch im Januar abgeben, befinden sich einige Kanidaten auf Werders Stürmer-Liste. Darunter auch Sydney van Hoojidonk vom FC Genua.

Carranza hat in seiner Karriere bisher 100 Spiele in der MLS absolviert und 33-mal getroffen sowie 20 weitere Tore vorbereitet. Anfang Dezember wurde sein Vertrag in den USA per vereinsseitiger Option um ein Jahr bis Ende 2024 verlängert. Laut amerikanischen Medien ist es jedoch offen, ob der Rechtsfuß in der kommenden Saison noch bei seinem Klub spielt.

Erst kürzlich verpflichteten die Bremer mit Julian Malatani einen Argentinier. Ob Carranza bei einem sofortigen Abgang von Borré tatsächlich eine ernste Option wird, muss sich zeigen. Aufgrund seines Alters und seiner Torquote würde er trotz auslaufenden Vertrags kein Schnäppchen werden (Marktwert: sechs Mio. Euro).

Derweil gaben am Mittwoch Eintracht Frankfurt und Internacional bekannt, dass Leih-Stürmer Borré spätestens im Sommer nach Porto Alegre wechselt. Die Brasilianer versuchen allerdings, den Spieler aus der Leihe herauszukaufen. Ein Bild zur Verkündung des Transfers mit Borré im Internacional-Trikot sorgte in Bremen für Unverständnis.

Werder fordert Medienberichten zufolge mindestens zwei Millionen Euro, um den Stürmer vorzeitig ziehen zu lassen.


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