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International

Absage an Bordeaux: Lucien Favre will diesen Sommer keinen neuen Klub übernehmen

Simon Zimmermann
Lucien Favre verdaut noch sein Aus beim BVB
Lucien Favre verdaut noch sein Aus beim BVB / Lars Baron/Getty Images
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Lucien Favre sagt den nächsten Trainerjob ab. Der ehemalige BVB-Coach hat kein Interesse an einem Engagement in Bordeaux. Stattdessen betonte sein Berater, dass er noch Zeit brauche.


Nach seinem Aus bei Borussia Dortmund Mitte Dezember 2020 wurde Lucien Favre schon mit vielen Klubs in Verbindung gebracht. Fenerbahce galt als interessiert, zuletzt soll es mit Premier-League-Klub Crystal Place schon eine mündliche Einigung gegeben haben, ehe in den letzten Tagen Gerüchte um ein Engagement bei Girondins Bordeaux laut wurden.

Favre "braucht noch Zeit"

Doch daraus wird nichts. Favre wird zur neuen Saison keinen Klub übernehmen. Der Berater des 63-jährigen Schweizers, Christophe Paillot, erklärte gegenüber der L'Equipe: "Er wird nicht nach Bordeaux gehen, er wird diesen Sommer keinen Verein übernehmen. Er braucht noch Zeit."

Während bei Fenerbahce der Portugiese Vítor Pereira übernommen hat und bei Crystal Palace künftig Patrick Vieira an der Seitenlinie steht, muss die Suche in Bordeaux weitergehen. Neben Favre stehen drei weitere Trainer-Kandidaten auf der Liste. Favorit soll der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic sein. Auch Mourinho-Assistent Joao Sacramento werden gute Chancen ausgerechnet.

Favre dagegen, will weiter auf das passende Angebot warten und scheint weiterhin an seiner Freistellung beim BVB zu knabbern haben. Mit Schwarz-Gelb schaffte er in 110 Spielen zwar eine starken Punkteschnitt von 2,01 Zähler pro Partie - die Titelvergaben fanden unter Favre aber stets ohne die Dortmunder Borussia statt. Dass wir den Schweizer bald wieder im Traineramt sehen, dürfte dennoch nur eine Frage der Zeit sein.

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