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Trotz Mega-Ablöse: Hauge bei Eintracht Frankfurt auf dem Abstellgleis

Dominik Hager
Für Jens Petter Hauge sind schwere Zeiten angebrochen
Für Jens Petter Hauge sind schwere Zeiten angebrochen / Matthias Hangst/GettyImages
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Eintracht Frankfurt hat zwar in den letzten Jahren immer wieder echte Volltreffer auf dem Transfermarkt gelandet, jedoch verfehlt auch ein sehendes Huhn mal ein Körnchen. Den Deal von Ex-Milan-Spieler Hauge würden die Hessen wohl am liebsten Rückgängig machen. Zumindest glaubt der Klub nicht an einen schnellen Durchbruch.


Die Frankfurter haben Leihspieler Jens Petter Hauge nach seiner Leihe fest unter Vertrag genommen. So ganz freiwillig hat man das jedoch nicht getan. Nach der Leihe, die die Hessen zwei Millionen Euro gekostet hat, folgte eine Kaufpflicht. Diese trat in Kraft, weil die Eintracht (wenig überraschend) den Klassenerhalt geschafft hat. Demnach musste der Europa-League-Sieger zehn Millionen Euro nach Mailand überweisen.

Eintracht Frankfurt möchte Hauge verleihen

Trotz dieses kostspieligen Deals planen die Hessen zunächst nicht mit den Diensten des Norwegers. Der 22-Jährige soll laut Sport1-Angaben im Idealfall verliehen werden, weil man ihm den Durchbruch kurzfristig nicht zutraut. Ob die Hauge-Seite dabei jedoch mitspielt, ist ungewiss. Dessen Berater hatte im Juli gegenüber der BILD betont, dass eine Leihe kein Thema sei.

Trotz allem könnte eine Leihe nun aber ein Thema werden. Der offensive Mittelfeldspieler, der mit Götze, Lindström und Kamada enorm starke Konkurrenz auf seiner Position vorfindet, durfte im Abschlussspiel vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen den 1. FC Magdeburg nicht mitwirken. Ein klarer Fingerzeig, dass Oliver Glasner derzeit nicht mit ihm plant. Für den Skandinavier stand demnach eine individuelle Einheit mit dem ebenfalls aussortierten Gonçalo Paciencia an der Tagesordnung.


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