Mit dem Wechsel zum FC Southampton erfüllte sich Kevin Danso im Sommer einen Traum, bei den Saints spielt die Leihgabe des ​FC Augsburg aber nur eine Außenseiterrolle. Im Januar standen die Zeichen auf Trennung, eine Rückkehr in die Bundesliga zerschlug sich jedoch.


Vor knapp einem Jahr verlängerte Augsburg den Vertrag mit Kevin Danso bis 2024, nur ein halbes Jahr später trennten sich die Fuggerstädter vorerst vom österreichischen Innenverteidiger. Der FC Southampton um Trainer Ralph Hasenhüttl klopfte an, sicherte sich den 1,90 Meter großen Defensivspezialisten für eine Saison auf Leihbasis. 


Dank der im Leihvertrag enthaltenen Kaufoption über elf Millionen Euro hätte eine erfolgreiche Zusammenarbeit ausgedehnt werden können, allerdings kommt Danso in England kaum in Fahrt. Erst zehn Pflichtspiele hat er in dieser Saison absolviert, die Zahlen belaufen sich auf 601 Einsatzminuten. In der Premier League nominierte ihn Hasenhüttl seit November nur fünfmal für den Kader, nur ein einziges Mal durfte er seither spielen. Danso, der neun Jahre seiner Kindheit und Jugend in England verbrachte, ist nur Statist. 


Köln und Leipzig waren im Gespräch


Sofern kein Wunder geschieht, wird die Kaufoption nicht gezogen und der 21-Jährige wird nach Augsburg zurückkehren. Schon im Januar stand laut ​BILD ein vorzeitiger Abschied im Raum, der 1. FC Köln und RB Leipzig sollen sich mit Danso beschäftigt haben. Beide Klubs haben jedoch andere Lösungen gefunden.


Nachdem der Transfer von Benedikt Höwedes platzte, verpflichteten die Kölner ​Toni Leistner von den Queens Park Rangers. Die Leipziger suchten nach mehreren Lösungen für die Defensive, fündig wurde das Team um Sportdirektor Markus Krösche ebenfalls in England. Mit Manchester City einigten sich die 'Roten Bullen' auf ein Leihgeschäft von Linksverteidiger ​Angelino samt Kaufoption über angeblich ​30 Millionen Euro


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