​Was wird aus dem ​1. FC Köln und Benedikt Höwedes? Das Kölner Interesse am Verteidiger ist längst bestätigt, die Verhandlungen ziehen sich jedoch wie Kaugummi. Mittlerweile wird eine Verpflichtung immer unwahrscheinlicher.


Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass der 1. FC Köln Interesse an Höwedes, der aktuell in Russland bei Spartak Moskau unter Vertrag steht, zeigt. Mit dem Verteidiger sollen sich die Geißböcke bereits einig sein, doch ​die Verhandlungen zwischen den Klubs kommen einfach nicht zum Abschluss. Während der Effzeh ein Leihgeschäft inkl. Kaufoption (keine Kaufpflicht!) anstrebt, wollen die Russen den Spieler wohl nur direkt verkaufen.


"Verschiedene Haltungen" erschweren den Höwedes-Transfer


Am Mittwoch teilte Horst Heldt auf der Pressekonferenz vor dem ​BVB-Spiel den aktuellen Stand mit. "Leider müssen wir uns weiter in Geduld üben. Es ist weiterhin so, dass wir Interesse haben und dass Benedikt sich den Wechsel gut vorstellen kann. Trotzdem gibt es zur Zeit verschiedene Haltungen, die es erschweren und weshalb es heute nicht erkennbar ist, dass es zu einer Lösung kommt", so die pessimistischen Worte des Kölner Managers (via Geißblog.Köln).

Benedikt Hoewedes

Zwar will sich Heldt bei den Verhandlungen keine feste Deadline setzen, doch stellte er klar, dass "es irgendwann überreizt ist. Es wird langsam wichtig, dass wir Klarheit haben." 


Sollte eine Verpflichtung von Höwedes letztlich scheitern, müsse der Effzeh schauen, ob stattdessen ein anderer Verteidiger an den Rhein wechselt. Heldt bestätigte, dass es "parallele Gespräche" gibt, "um Alternativen umzusetzen". Allerdings ließ der 50-Jährige auch verlauten, dass man nichts erzwingen werde: "Wenn wir zu der Erkenntnis kommen, dass uns die Alternativen nicht vollumfänglich überzeugen, werden wir keine weiteren Spieler zu uns holen."


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