​Das wird man auch in München an der Säbener Straße aufmerksam verfolgen. Der ​FC Liverpool soll angeblich bereit sein, 125 Millionen Euro an Bayer Leverkusen zu zahlen, um sich die Dienste von Kai Havertz zu sichern. So zumindest berichtet es die spanische Mundo Deportivo, mit Verweis auf nicht genauer genannte deutsche Quellen. 


Wirklich überraschen kann natürlich weder der Betrag noch die Identität des interessierten Vereins. Dass Kai Havertz sich in diesem Sommer seinen neuen Arbeitgeber aussuchen kann und wird, steht fest. 


Und dass sein Ziel einer der ganz Großen der Branche sein wird (Barça, Real Madrid, Manchester United, Bayern, Paris - oder Liverpool) ist auch klar. Sein aktueller Klub jedenfalls wird ihm keine Steinen in den Weg legen - wenn denn die Ablösesumme stimmt. Mindestens ein dreistelliger Millionenbetrag sollte es dann schon werden. Und den werden die Bayer-Verantwortlichen auch erhalten. 


Wer macht das Rennen um Havertz?


Die Frage ist nur: Von wem? Mit dem FC Liverpool hat sich jetzt der erste Verein mit einem konkreten Betrag vorgewagt. Doch diese 125 Millionen sind wohl erst der Anfang einer zu erwartenden Bieterschlacht zwischen den Big Shots im europäischen Klub-Fußball. 


Zur Beantwortung der Frage könnte natürlich auch Kai Havertz selbst etwas beitragen, indem er seine Vorstellungen mit der Öffentlichkeit teilt. ​Doch angesichts der für ihn verkorksten Hinrunde tut er wohl ganz gut daran, sich momentan aus allen Spekulationen und Gerüchten herauszuhalten und mal wieder an die guten Leistungen des Vorjahres anzuknüpfen. Nichtsdestotrotz dürfte man beim FC Bayern alarmiert sein, ob der Initiative der Reds.