​Die Zukunft von ​Borussia Dortmunds Real-Leihgabe ​Achraf Hakimi bleibt weiter ungewiss. Zu einer Klärung haben auch die jüngsten Aussagen des Spielers, anlässlich der Verleihung der CAF-Awards in Hurghada (Ägypten), nicht beigetragen.


Auf besagter Gala wurde Liverpools Sadio Mané zu Afrikas Fußballer des Jahres geehrt. 

Hakimi konnte den Preis in der Kategorie "Bester Jung-Profi Afrikas" entgegennehmen (Foto oben). Ein weiterer Meilenstein in der schnell voranschreitenden Karriere des 21-jährigen Marokkaners.


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Hakimi ahnunglos in Bezug auf seine unmittelbare Zukunft


Allein - wie seine Zukunft aussieht, weiß auch er zur Zeit nicht. "Keine Ahnung", sagte Hakimi bei der Preisverleihung, "ich weiß es wirklich nicht. Ich bleibe entspannt und genieße die Zeit in Dortmund."


Borussia Dortmund wiederum hat großes Interesse, den dynamischen Außenverteidiger längerfristig an sich zu binden (das Leihgeschäft mit den Königlichen endet im kommenden Sommer). "Wir haben bereits mehrfach unser Interesse daran bekundet, ihn über den Sommer hinaus bei uns zu behalten", bestätigte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc noch im vergangenen Dezember.


Doch noch haben sich die Madrilenen, bei denen Hakimi noch bis zum Sommer 2022 unter Vertrag steht, nicht zu ihren Plänen geäußert. Entsprechend hängt auch Hakimi in der Luft.


Durchkreuzen die Bayern die Pläne des BVB?


Zusätzlich kompliziert wird die Gemengelage nun durch das von der Marca aufgeworfene ​Gerücht eines Interesses des FC Bayern an dem Spieler. Die suchen bekanntlich einen rechten Außenverteidiger. 


Zur Zeit wechseln sich auf Bayerns rechter Abwehrseite Benjamin Pavard und Joshua Kimmich ab - was in den Augen der Münchener Bosse weit von der Ideallösung entfernt ist. Kimmich soll perspektivisch die Rolle im defensiven Mittelfeld einnehmen. Wo er sich - nach eigenen Angaben - auch am wohlsten fühlt. 


Kein Wunder also, dass Kimmich selbst einen Transfer von Hakimi zum Rekordmeister begrüßen würde: "Er ist ein sehr dynamischer Spieler, der schon links hinten und rechts hinten gespielt hat und auch offensiv das eine oder andere Spiel bei Dortmund gemacht hat. Es ist immer ein Vorteil, Spieler zu holen, die auch variabel einsetzbar sind." Wie eben Hakimi.


Das Gerücht ist sicherlich nicht aus der Luft gegriffen, denn die Bayern hatten mittlerweile genug Zeit, sich mit eigenen Augen von der Qualität des 21-jährigen Hakimi zu überzeugen. Hakimi wäre ein typischer Bayern-Transfer, weil man gleichzeitig einen direkten Konkurrenten sportlich schwächen würde.


Allein: Nichts genaues weiß man nicht. Man kann sich also schon mal auf ein wochenlanges Transfer-Gerangel einstellen. Der Marktwert von Hakimi wird von transfermarkt.de auf 45 Millionen Euro taxiert. Sollte Real Madrid sich dazu entschließen, ihn im Sommer zu verkaufen, besitzt der BVB ein Matching Right und müsste über jedes Angebot anderer Klubs informiert werden.