​Die Verantwortlichen des ​FC Bayern München halten angeblich nach einem neuen Rechtsverteidiger Ausschau. Mitte Dezember wurde bekannt, dass Cheftrainer Hans-Dieter Flick ​auf dieser Position Handlungsbedarf sieht. Benjamin Henrichs und Joao Cancelo wurden zuletzt als potenzielle Kandidaten gehandelt. Medienberichten zufolge soll nun Nationalspieler Lukas Klostermann in das Visier des deutschen Rekordmeisters gerückt sein.


Seit Sommer 2014 läuft Klostermann mittlerweile für ​RB Leipzig auf und zählt damit zu den dienstältesten Profis der Roten Bullen. Der 23-Jährige ist auch unter Cheftrainer Julian Nagelsmann unumstrittener Stammspieler und bestritt in der Hinrunde 23 Pflichtspiele, in denen er an vier Treffern (zwei Tore/zwei Vorlagen) direkt beteiligt. 


In den letzten Monaten war der Ex-Bochumer auch bei der Nationalmannschaft auf der rechten Abwehrseite gesetzt. Kaum verwunderlich ist es daher, dass sich nun angeblich auch der FC Bayern mit dem variabel einsetzbaren Verteidiger beschäftigt. Laut Informationen der Bild-Zeitung beobachten die Münchner den RB-Profi intensiv. 

Lukas Klostermann

Bestritt bislang acht Länderspiele: Lukas Klostermann


Dass Leipzig den Leistungsträger im Winter zu einem der ärgsten Meisterschaftskonkurrenten ziehen lässt, kann allerdings nahezu ausgeschlossen werden. Im kommenden Sommer hingegen scheint ein Transfer deutlich realistischer zu sein. Als Ablösesumme nennt die Bild 30 bis 35 Millionen Euro. Klostermann ist beim Tabellenführer vertraglich noch bis 2021 gebunden. 


Die ​Bemühungen seitens der Verantwortlichen, das Arbeitspapier zu verlängern, waren bislang nicht vom Erfolg gekrönt. Schlägt der Youngster eine Verlängerung aus, deutet vieles auf einen Wechsel am Saisonende hin. Einen ablösefreien Abgang im Sommer 2021 werden die Roten Bullen sicherlich mit allen Mitteln verhindern wollen.