Seit Sommer 2014 spielt Lukas Klostermann bereits für ​RB Leipzig, zurzeit ist er wichtiger denn je. Dass er mittlerweile auch A-Nationalspieler ist (Debüt im März 2019), ist dabei nur ein weiterer Faktor. Die Sachsen planen derzeit eine vorzeitige Vertragsverlängerung für den gebürtigen Herdecker, der inzwischen mit einem Marktwert von 30 Millionen Euro beziffert wird.


Als vielseitig einsetzbarer Verteidiger ist Lukas Klostermann auch unter Julian Nagelsmann eine feste Größe im System von RB Leipzig. In nur einem Ligaspiel kam er bisher nicht zum Einsatz, in allen anderen zehn stand er in der Startelf, dazu in neun Spielen über die volle Distanz auf dem Feld. Kein Wunder also, dass sein Vertrag möglichst schnell verlängert werden soll. 


Krösche ist "sehr positiv gestimmt" - Klostermann bemerkt die (eigene) Entwicklung im Team


Gegenüber dem kicker äußerte sich Sportdirektor Markus Krösche zu dem Thema: "Wir haben signalisiert, dass wir die Zukunft sehr gerne mit ihm gestalten wollen. Ich bin da guter Dinge und sehr positiv gestimmt." Klostermanns derzeitiger Vertrag (zuletzt 2016 verlängert) läuft noch bis zum Sommer 2021 - mit einer vorzeitigen Verlängerung würde man nicht nur einen wichtigen Spieler halten, sondern langfristig gesehen bei einem Verkauf auch finanziell bessere Aussichten haben. 


Für die nun anstehende Länderspielpause sei ein Treffen zwischen Krösche und Klostermanns Berater Michael Decker geplant. Dabei soll es zunächst um einen einfachen Austausch gehen. "Er fühlt sich wohl und sieht, wie sich die Mannschaft entwickelt hat und wie er sich in dieser Mannschaft entwickelt hat", so Krösche weiter. Zeitdruck habe man allerdings nicht. Die Chancen auf ​die geplante Vertragsverlängerung dürften derzeit gut stehen. Auch wenn es sicherlich interessierte Konkurrenz gibt, ist RB Leipzig auf dem Weg, früher oder später ein Kandidat für die Meisterschaft zu sein - letzte Saison erreichte man beispielsweise schon das DFB-Pokalfinale.