Bundestrainer Joachim Löw hat sich zur Causa Mats Hummels geäußert. Der 59-Jährige schloss ein ​DFB-Comeback des BVB-Verteidigers aus - vorerst. Eine kleine Hintertür ließ sich Löw offen.


Joachim Löw war für die Präsentation des Golf 8 ins VW-Werk gekommen. Im Rahmen seines Besuches beim DFB-Sponsor erklärte er seine Pläne für die Abwehr nach dem Ausfall von Niklas Süle. Löw schloss eine ​Rückkehr von Mats Hummels aus:


"Im Fußball ist es schwer, so endgültige Prognosen abzugeben, keine Ahnung, was im nächsten Jahr sein wird. Am Ende steht immer der Erfolg der Mannschaft an erster Stelle, aber bis dahin ist grundsätzlich noch viel Zeit, bis dahin ist es im Moment kein Thema", sagte der 59-Jährige.


Löw hält am Umbruch fest - ohne Hummels


Der Bundestrainer erklärte auch, dass er den jüngeren Innenverteidigern das Vertrauen schenken wolle. "Die Diskussion gibt es schon etwas länger, sie hat schon im März begonnen, als wir gesagt haben, jetzt wollen wir den Umbruch einleiten. Dass der Umbruch ein längerer Prozess ist mit Höhen und Tiefen, das war uns auch klar. Ich habe auch mal gesagt, dass ich jetzt auf junge Spieler setze, und ihnen auch das Vertrauen gebe, wenn ich sie schon ins kalte Wasser schmeiße. Dass sie sich dann auch am besten entwickeln können", so Löw.


Der DFB-Coach setzt auf die Entwicklung von Ginter, Rüdiger, Tah und Co in den kommenden Monaten bis zur EM 2020. "Man soll jetzt auch nicht immer alle Pläne, die man hat, über den Haufen werfen, weil der eine oder andere verletzt ist. Wir haben schon noch ein paar Spieler, und ich hoffe natürlich, dass ein paar zurückkommen", erklärte er. 


"Wir haben noch ein paar junge und gute Abwehrspieler"


"Niklas wird länger ausfallen, wie lange, das weiß im Moment niemand. Aber wir haben noch ein paar junge und gute Abwehrspieler, die sich in den nächsten Monaten noch entwickeln können", ist sich der Bundestrainer sicher.